Der mutmaßliche Täter lud die Minderjährige in der Nacht am Wiener Schwedenplatz dazu ein, sie in seinem Pkw nach Hause zu fahren. Ihr Handy-Akku war zuvor aus gewesen, sie konnte sich kein Taxi mehr rufen. Danach soll der Syrer in die Lobau abgebogen sein, wo es zur mutmaßlichen Vergewaltigung gekommen sein soll.
Nicht zum Strafantritt erschienen
Zum Zeitpunkt der mutmaßlichen Tat hätte der Mann bereits eine rechtskräftige mehrjährige Haftstrafe wegen einer früheren Vergewaltigung antreten sollen. Der Strafantritt war für den 3. Juli vorgesehen, der 21-Jährige erschien jedoch nicht. Drei Tage später soll es zu dem mutmaßlichen Sexualdelikt an der 16-Jährigen gekommen sein – der
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berichtete.
Gerichtstermin „verschlafen“
Bereits im August 2025 war der Mann nicht zu einer Hauptverhandlung in Wiener Neustadt erschienen und zeitweise weder telefonisch noch an seiner Meldeadresse erreichbar gewesen. Laut einer Standard-Recherche gab er als Begründung für sein Fernbleiben später unter anderem an, den Gerichtstermin verschlafen zu haben. Im Oktober 2025 wurde er festgenommen und in Untersuchungshaft gebracht, die später vom Oberlandesgericht Wien aufgehoben wurde.
Wieder in U-Haft
Nach den neuen Vergewaltigungsvorwürfen befindet sich der 21-Jährige erneut in Untersuchungshaft. Er hat inzwischen Verfahrenshilfe beantragt. Wird diese bewilligt, erhält er einen Verfahrenshilfeverteidiger. Über die weitere Fortdauer der Untersuchungshaft soll am 23. Juli entschieden werden.

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