
Terror-Angst in Baden: SUV-Fahrer rast mit 100 km/h durch Fußgängerzone
Panik in Baden: Passanten dachten an einen Terroranschlag, als ein SUV-Raser mit Vollgas durch die City jagte. Die Horror-Fahrt hätte tödlich enden können. Der Lenker – ein 34-jähriger Wiener – wurde festgenommen. Im Fahrzeug machten die Polizeibeamten interessante Entdeckungen.

Baden bei Wien stand am Sonntagnachmittag unter Schock: Ein Wiener (34) raste mit seinem schwarzen SUV mit bis zu 100 km/h durch die Fußgängerzone der Kurstadt – eine Szene, die Augenzeugen sofort an Terroranschläge wie in Mannheim oder Magdeburg erinnerte. In Panik sprangen Passanten zur Seite, viele befürchteten in Todesangst einen Terrorakt.
Polizist entkommt nur knapp
Unfassbaren Szenen spielten sich ab: Der Lenker donnerte über die Breyerstraße und den Josefsplatz, fuhr sogar über den Gehsteig am Erzherzog Rainer-Ring – mitten durch das Herz der Kurstadt, vorbei an Spaziergängern, Familien, Touristen. In letzter Sekunde konnte sich ein Polizist mit einem Sprung zur Seite retten, als der Raser direkt auf ihn zusteuerte.
Gestohlenes Kennzeichen, kein Führerschein, Diebesgut im Wagen
Was wie eine geplante Amokfahrt wirkte, entpuppte sich als Wahnsinnstat eines polizeibekannten Intensivtäters: Der SUV war mit gestohlenen Kennzeichen unterwegs, der Lenker hatte keinen gültigen Führerschein, im Wagen befanden sich überdies mutmaßliches Diebesgut und Tatwerkzeuge.
Flucht endet mit Crash
Laut Polizei war das Auto bereits wegen mehrerer Tankbetrügereien zur Fahndung ausgeschrieben. Nach der wilden Flucht durch die Innenstadt krachte der Wagen in ein parkendes Fahrzeug – der Raser konnte festgenommen und in die Justizanstalt Wiener Neustadt eingeliefert werden.
Anzeige wegen mehrfacher Delikte
Die Polizei ermittelt wegen versuchter schwerer Körperverletzung, Widerstands gegen die Staatsgewalt und Gemeingefährdung. Wer gefährdet wurde, wird dringend gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Baden zu melden (Tel.: 059133-3300).
Zwei Horrorfahrten an einem Wochenenden in Baden!
Doch das war nicht der einzige Schockmoment an diesem Wochenende auf Badens Straßen: Bereits am Samstagabend war ein anderer Wiener – diesmal 35 Jahre alt – mit 212 km/h auf der A2 bei Baden unterwegs. Der Führerschein wurde ihm sofort abgenommen, das Fahrzeug beschlagnahmt. Auch er wird angezeigt.
Zwei Wiener, zwei Horrorfahrten – und eine Stadt, die nur knapp einer Katastrophe entkam. Die Polizei prüft nun, ob hinter der Amokfahrt ein größeres Motiv oder gar eine geplante Straftat steckt. In Baden sitzt der Schock tief.
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Kommentare
Ich werde nichts schreiben was mir möglicherweise 3mal lebenslänglich verschärfte Einzelhaft einbringen könnte !
Wenn polizeibekannte Intensivtäter immer nur auf freiem Fuß angezeigt werden, muss man mit so etwas leben.
Ich denke eventuell hinter dem el Gaucho…lustig finde ich da überhaupt nichts und manche Kommentare sind unangebracht!Was wenn der Lenker einer eurer Familienmitglieder erwischt hätte….
Vorname bitte.
Den Vornamen werden wir nicht bekommen.
Denn es könnte sich ein Klischee bewahrheiten.
Redaktion:
“Laut Polizei war das Auto bereits wegen mehrerer Tankbetrügereien zur Fahndung ausgeschrieben. ”
Wird das Auto jetzt als Betrügerauto verurteilt, die Reifen abgenommen und am Schrottplatz geparkt? 😉
sicher ein raketentechniker, hat nur den antrieb getestet!
Die Wiener sind eben anders (geworden)…
Keine Sch….e verbreiten.
Ich denke eventuell hinter dem el Gaucho…lustig finde ich da überhaupt nichts und manche Kommentare sind unangebracht!Was wenn der Lenker einer eurer Familienmitglieder erwischt hätte….
von der 3er stiegen, immer probleme mit dem.
gut, er hat halt a schlechte kindheit g’habt……
Die Aussage, dass ein SUV Fahrer mit 100 km/h durch die Badener Fussgängerzone gefahren sein soll, ist völliger Blödsinn. Wo soll er die denn gefahren sein? Pfarrgasse, 200m? Theaterplatz, 20m? Theresiengasse, 50m? Wassergasse, 100m? Frauengasse, 90m? Hauptplatz, 50m? Das war´s dann aber auch schon mit der Fußgängerzone. Ist schon bei leerer Zone nicht möglich, dann erst recht nicht, wenn sie stark belebt gewesen sein soll. Da hätte es allein beim Versuch die 100 km/h zu erreichen, schon Tote gegeben.
Mit der heutigen Motorisierung der Fahrzeuge gehen die 100 kmh leider in fast jeder genannten Straße. Nur E-Autos sind noch schneller.
@Ehi: Machen´s einfach mal einen Spaziergang durch die Fußgängerzone und Sie werden merken, dass das einfach alles nur gelogen sein kann. Exxpress hat die Meldungen offenbar im guten Glauben übernommen. Im TV konnte ich die Route des Rasers sehen, die war nicht in der Fußgängerzone.
Wiener? Ich wüsste gern wie der Wiener mit Vornamen heißt.
Wiener mit Zadic Herkunft.