Der Fall hatte Ende April weit über die Grenzen Tirols hinaus für Entsetzen gesorgt. Die vier Männer sollen den fünf Jahre alten Kater auf einem Schotterplatz in Brixen im Thale auf besonders grausame Weise zu Tode gequält haben, wie auch der
Kater Killer Vor Gericht Toter Schmotzer Bekommt Star Anwalt
berichtete. Besonders erschütternd: Die mutmaßlichen Täter sollen ihre Tat auch noch mit dem Handy gefilmt haben. Die Bilder lösten in ganz Österreich eine Welle der Empörung aus.
Staatsanwalt ist nun am Zug
Nach monatelangen Ermittlungen liegt der Abschlussbericht nun bei der Staatsanwaltschaft. Deren Sprecher bestätigte, dass gegen alle vier Verdächtigen wegen des Verdachts der Tierquälerei Anzeige erstattet wurde. Jetzt liegt es am Staatsanwalt zu entscheiden, ob es tatsächlich zu einem Gerichtsprozess kommt.
Schwere Vorwürfe, milde Strafen?
Unter Tierschützern wächst allerdings die Sorge, dass die mutmaßlichen Täter trotz der schweren Vorwürfe mit vergleichsweise milden Strafen davonkommen könnten. Nach Einschätzung von Experten erhalten Ersttäter bei Tierquälerei häufig lediglich bedingte Strafen oder müssen gar nicht ins Gefängnis.
Rückschlag für das Frauerl
Auch für die Tierschutzseite gab es zuletzt einen Rückschlag: Jene Frau, die den Kater gepflegt und versorgt hatte, darf sich vorerst nicht als Privatbeteiligte am Verfahren anschließen, weil sie rechtlich nicht als Eigentümerin des Tieres gilt. Ihr Anwalt Sascha Flatz hat laut Krone bereits angekündigt, gegen diese Entscheidung vorzugehen. Nun richten sich alle Blicke auf die Staatsanwaltschaft – und die Frage, ob die mutmaßlichen Katzenquäler schon bald vor Gericht stehen müssen.

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