Tödlicher Gefängnisbrand: Das könnte der Brandgrund gewesen sein
Nach derzeitigem Ermittlungsstand könne eine zufällige oder technische Brandursache ausgeschlossen werden, so das Ministerium.
Der Häftling, der am Samstagabend bei einem Brand in seiner Zelle in der Justizanstalt Eisenstadt ums Leben gekommen ist, dürfte das Feuer mit einem Feuerzeug selbst entzündet haben. Das teilte das Justizministerium am Montag auf APA-Anfrage mit. Der Mann habe sich in Strafhaft im Normalvollzug befunden. In dieser Vollzugsform sei es den Insassen erlaubt, in den Hafträumen zu rauchen, hieß es.
Obduktion
Die polizeilichen Erhebungen und die interne Prüfung zur Klärung der näheren Umstände liefen am Montag aber noch. Die Staatsanwaltschaft Eisenstadt hat laut ORF Burgenland eine Obduktion angeordnet und Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung gegen Unbekannt eingeleitet.
Der Insasse soll seine Haftraumtür am Samstagabend mit Inventar verbarrikadiert und anschließend ein Feuer gelegt haben. Trotz des schnellen Einschreitens der Bediensteten sowie der Feuerwehr und eines Notarztes konnte er nicht mehr gerettet werden. Weitere Personen wurden nicht verletzt. Den Mitarbeitern der Justizanstalt wurde die Inanspruchnahme des psychologischen Dienstes angeboten.
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