Tragödie im Burgenland: Mann schießt auf Ehefrau – stirbt später im Spital
Am Montag hat ein Mann im Bezirk Oberwart auf seine Ehefrau geschossen und anschließend offenbar versucht, sich das Leben zu nehmen. Das betagte Paar wurde noch lebend aufgefunden und mit Notarzthubschraubern in Spitäler nach Wien und Graz geflogen.
Wie die Landespolizeidirektion Burgenland am Dienstag berichtete, starb der 1938 geborene Mann später im Krankenhaus. Er konnte nicht mehr einvernommen werden. Die Frau schwebt noch immer in Lebensgefahr.
Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. Unter anderem wird ermittelt, ob es sich um einen sogenannten erweiterten Suizid handeln könnte. Fest steht allerdings bereits, dass der Mann auf seine 1944 geborene Gattin geschossen hat. Sie wurde in ein Krankenhaus in Graz gebracht und konnte ebenfalls noch nicht zum Tathergang befragt werden.
Schüsse am Montagmittag – Ermittlungen laufen
Die Tat, über die die Kronen Zeitung und der Kurier am Dienstag berichteten, wurde am Montagmittag verübt. Jemand muss die Schüsse gehört haben, denn die beiden wurden mit Schussverletzungen aufgefunden. Kriminaltechnische Untersuchungen und die Beweissicherung laufen noch. Laut Polizeiangaben deuten die bisherigen Erkenntnisse jedoch bereits darauf hin, dass der Mann auf seine Frau geschossen hat.
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