Tragödie im Skiurlaub: Nächtlicher Ausflug endet tödlich
Ein nächtlicher Ausflug endete in Bad Gastein tödlich: In der Nacht auf Sonntag machte sich ein 55-jähriger dänischer Urlauber alleine auf den Weg entlang der Gasteiner Ache in Richtung des bekannten Wasserfalls, der im Winter teilweise zufriert. Der Mann stürzte und dürfte anschließend in der Kälte erfroren sein, schreibt oe24.
Der Tourist war mit einer Gruppe zum Skiurlaub im Ort. Am Samstagabend war die Runde gemeinsam in mehreren Lokalen unterwegs. Auf dem Heimweg zum Quartier trennte sich der 55-Jährige jedoch von seinen Freunden. Er bog ab, um den Wasserfall noch bei Nacht zu sehen.
Freunde meldeten Mann als vermisst
Als der Mann am Sonntagmorgen nicht zum Frühstück erschien und auch bis Mittag nicht auftauchte, meldeten ihn seine Freunde als vermisst. Daraufhin startete eine Suchaktion. Zunächst suchte die Polizei mit Unterstützung des Polizeihubschraubers „Libelle“. Später beteiligten sich zusätzlich rund 20 Einsatzkräfte der Bergrettung.
Gegen 14 Uhr fanden Bergretter den Dänen schließlich im Ortsgebiet: Er lag leblos im Schnee am Rand des Bachbetts der Gasteiner Ache, noch vor den ersten Steilstufen des oberen Wasserfalls. Jede Hilfe kam zu spät. Nach bisherigen Erkenntnissen dürfte der Mann nach einem Sturz nicht mehr weitergekommen sein und in der Nacht erfroren sein. Die Temperaturen lagen laut Bericht bei minus 14 Grad.
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