Tragödie in England: Mutter (32) stirbt, um ihre Tochter vor Baumsturz zu retten
Ein abendlicher Spaziergang im Park endete in einer Tragödie: Eine 32-jährige Mutter aus Blackburn schob im letzten Moment den Kinderwagen ihrer Tochter weg – Sekunden später wurde sie von einem herabstürzenden Ast erschlagen. Im Netz wird sie als Heldin gefeiert.
Ein tragischer Unfall erschüttert die Stadt Blackburn im englischen Lancashire: Die 32-jährige Madia Kauser verlor ihr Leben, als ein schwerer Ast im beliebten Witton Country Park herabstürzte. Sie war mit ihrer fünfjährigen Tochter, die in einem Kinderwagen saß, ihrem Sohn (9) und ihrem Ehemann unterwegs.
Zeugenberichten zufolge erkannte die junge Mutter die Gefahr im Bruchteil einer Sekunde und schob den Kinderwagen mit voller Kraft zur Seite – kurz bevor der Ast auf sie stürzte. Ihre Tochter blieb unverletzt. Ihr Ehemann Wasim Khan (33) und ihr Sohn gingen einige Meter voraus und mussten das Unglück fassungslos miterleben.
„Eine Superheldin wie aus einem Hollywood-Film“
Im Netz wird Madia als Heldin beschrieben, hunderte Menschen sprechen ihr via X (vormals Twitter), Facebook & Co. ihr Beileid aus. „Sie ist wirklich eine Superheldin wie aus einem Hollywood-Film. Unglaublich tragisch, dass sie den Vorfall nicht überlebte. Mein aufrichtiges Beileid“, heißt es unter anderem.
🚨Locals in shock as woman is killed in Blackburn Park by falling tree branch whilst on a day out with her children .
— Q.I.B.L.A.H uncensored news (@QUNproductions) August 13, 2025
The woman, named locally as Blackburn woman Madia Kauser, was hit by a falling branch at the park, just after 8.30pm on Monday (August 11).
The woman was… pic.twitter.com/HwhMQRqPZy
Verwandte beschreiben Madia als liebevolle, hingebungsvolle Mutter, die „alles für ihre Kinder getan hätte“. Die Familie steht unter Schock, zahlreiche Angehörige reisten aus dem ganzen Land an, um bei der Beerdigung dabei zu sein. Diese konnte jedoch erst stattfinden, nachdem die Leiche von der Gerichtsmedizin freigegeben wurde.
Politiker fordern Maßnahmen
Die Stadtverwaltung zeigte sich „zutiefst betroffen“ und ließ den betroffenen Baum sowie weitere Äste in der Umgebung sofort entfernen. Erste Untersuchungen ergaben, dass keine ungewöhnlichen Wetterbedingungen herrschten. Lokale Politiker fordern nun strengere und häufigere Kontrollen der Bäume im Park, um die Sicherheit der Besucher zu gewährleisten. Die Polizei behandelt den Vorfall als tragisches Unglück ohne Fremdverschulden.
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