Demnach kam es gegen 14.30 Uhr in einem Innenhof in der Porzellangasse zum Einsturz von Gerüstteilen und einer Schalung. Nach ersten Angaben der Wiener Berufsrettung wurde ein 45-jähriger Arbeiter lebensgefährlich verletzt. Die Befürchtung, dass weitere Arbeiter verschüttet bzw. getötet worden sein könnten, bestätigte sich dann gegen 18.00 Uhr.

Zu dem Unfall kam es bei Betonierarbeiten im Zuge eines Dachgeschoßausbaus. Laut Berufsfeuerwehr-Sprecher Martin Hofbauer wurde das Unglück gegen 14.30 Uhr alarmiert. Nach rund 90 Minuten vermeldete die Berufsrettung das erste schwer verletzte Opfer. Stunden später wurde dann das ganze Ausmaß des Bauunfalls bekannt: Nachdem die Angehörigen der Todesopfer verständigt werden konnten, berichtete der Sprecher, dass bei dem Unglück vier Menschen gestorben waren.

Zuvor hatten Polizeifahrzeuge den Zugang zur Baustelle abgeriegelt, vermutlich um so den Abtransport der tödlich Verunfallten zu ermöglichen. Auch der Katastrophenhilfsdienst Wien war inzwischen am großräumig gesperrten Unfallort eingetroffen.