Trump zeigt Maduro in Ketten: Das Bild, das die Welt erschüttert
Donald Trump veröffentlicht das Beweisfoto: Venezuelas Diktator sitzt gefangen an Bord der USS Iwo Jima. Zuvor hatten US-Streitkräfte gezielt Militärziele angegriffen, Hubschrauber kreisten über Caracas. Nun droht Maduro der Prozess in den USA.
Auf seiner Kurznachrichtenplattform Truth Social teilte US-Präsident Donald Trump mit: „Die Vereinigten Staaten von Amerika haben erfolgreich einen Großangriff gegen Venezuela und seinen Präsidenten Nicolás Maduro durchgeführt. Maduro und seine Frau wurden festgenommen und außer Landes gebracht. Die Operation erfolgte in Zusammenarbeit mit US-amerikanischen Strafverfolgungsbehörden. Weitere Einzelheiten folgen.“
Der US-Senator Mike Lee berichtet auf X, dass Maduro sich in den Vereinigten Staaten wegen Straftaten vor Gericht zu verantworten habe. Die Festnahme „fällt höchstwahrscheinlich unter die dem Präsidenten gemäß Artikel II der Verfassung zustehende Befugnis, US-Personal vor einem tatsächlichen oder unmittelbar bevorstehenden Angriff zu schützen“, schreibt der Republikaner und beruft sich auf ein Telefonat mit Außenminister Rubio.
Justizministerin verkündet Anklage
Auf X verkündete Justizministerin Pamela Bondi: „Maduro wird der Verabredung zum Drogenhandel und Terrorismus, der Verabredung zum Kokainimport, des Besitzes von Maschinengewehren und Sprengkörpern sowie der Verabredung zum Besitz von Maschinengewehren und Sprengkörpern beschuldigt. Sie werden sich bald vor amerikanischen Gerichten und auf amerikanischem Boden der vollen Härte des amerikanischen Justizsystems stellen müssen.“
Darüber hinaus dankte sie dem US-Präsidenten für seinen Mut sowie den „tapferen Soldaten“ für ihren Einsatz bei der „Mission zur Festnahme dieser beiden mutmaßlichen internationalen Drogenhändler“.
Was war passiert?
In der venezolanischen Hauptstadt Caracas haben sich Medienberichten zufolge eine Reihe von Explosionen ereignet. Auf vom Fernsehsender NTN24 veröffentlichten Bildern waren Explosionen und Rauchwolken zu sehen. Mehrere davon sollen sich im Gebiet La Carlota ereignet haben, wo ein Stützpunkt der venezolanischen Luftwaffe liegt.
Ein Video soll etwa eine Explosion am Flughafen Higuerote im Bundesstaat Miranda im Norden Venezuelas zeigen. Die nachfolgenden Explosionen deuten auf eine Zerstörung der Luftverteidigungsanlagen von Venezuela hin.
US-Präsident Trump hat die Angriffe auf ausgewählte Ziele inklusive militärischer Infrastruktur angeordnet, bestätigt ein Regierungssprecher gegenüber CBS News. Ziel: Die Festsetzung Maduros.
Bereits im vergangenen Jahr stellte US-Außenminister Rubio klar: „Maduro ist nicht der Präsident Venezuelas und sein Regime ist keine legitime Regierung. Maduro ist der Anführer des Kartells Los Soles, einer Drogen- und Terrororganisation, die das Land unter ihre Kontrolle gebracht hat. Er ist wegen Drogenhandels in den Vereinigten Staaten angeklagt.“
US-Helikopter über der Hauptstadt
Auf einem Video des Senders VPItv war zu sehen, wie mehrere Hubschrauber über die nächtliche Stadt fliegen. Mehrere Open-Source-Quellen gehen davon aus, dass es sich um US-Streitkräfte handelt. Nur wenige Minuten später erscheinen in öffentlich verfügbaren Flugzeugtrackern US-Tankflugzeuge des Typs Boeing KC-135 Stratotanker über dem karibischen Meer. Ein Video zeigt CH-47G „Chinook“ Helikopter über Caracas.
Der Konflikt zwischen den USA und Venezuela war zuletzt immer weiter eskaliert und findet nun eventuell ein Ende. Zuvor haben US-Streitkräfte vor der Küste Venezuelas zahlreiche Kriegsschiffe, Kampfflugzeuge und Soldaten zusammengezogen. Das Militär versenkte zuletzt eine Reihe von angeblichen Drogenbooten, die Küstenwache beschlagnahmte mit Sanktionen belegte Öltanker. US-Präsident Donald Trump bestätigte zudem einen Angriff auf ein Hafengebiet in dem südamerikanischen Land.
Venezuelas autoritärer Präsident Nicolás Maduro wirft dem Weißen Haus vor, einen Machtwechsel in Caracas erzwingen zu wollen. Im Oktober hatte Trump öffentlich bestätigt, dass er verdeckte Einsätze des Auslandsgeheimdienstes CIA in Venezuela genehmigt habe. Der US-Präsident erklärte zudem, Maduros Tage an der Staatsspitze seien gezählt. Er macht Maduro verantwortlich für den eskalierenden Drogenschmuggel in Richtung der USA. Nun setzten Spezialkräfte Trumps Worte in Taten um.
Venezolanische Regierung reagiert mit Außnahmezustand
Kolumbiens Präsident Gustavo Petro schrieb beim Kurznachrichtendienst X: „Caracas wird gerade angegriffen. Alarmiert die Welt: Venezuela wurde angegriffen! Sie bombardieren mit Raketen.“
In einer offiziellen Mitteilung wird der Venezuelas Oberbefehlshaber Hugo Chávez Frías wie folgt zitiert: „Angesichts jeglicher neuer Schwierigkeiten, wie groß sie auch sein mögen, ist die Antwort aller Patrioten … Einheit, Kampf, Schlacht und Sieg.“
Zuerst erschienen ist dieser Beitrag auf unserem Partner-Portal NIUS.
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