Umfrage zeigt klar: Fleisch ist für die meisten ein Grundnahrungsmittel
Satte 92 Prozent der User sehen die Entscheidung, Fleisch bei der Mehrwertsteuersenkung zu exkludieren, als falsch an, denn Fleisch sei auch ein Grundnahrungsmittel. Der Fokus auf größtenteils pflanzliche Produkte gefällt vier Prozent der Umfrage-Teilnehmenden. Zudem finden weitere vier Prozent die Auswahl „teilweise sinnvoll“.
Regierung hatte gespaltene Meinungen zu Fleisch
Die ursprünglich von SPÖ-Vizekanzler Andreas Babler und Finanzminister Markus Marterbauer ausgearbeitete Liste wurde nur geringfügig geändert, neu dazu kam etwa Joghurt. Begünstigt werden künftig Grundnahrungsmittel wie Brot, Eier, Butter, Mehl, Salz und Milch. Auch heimisches Gemüse – darunter Paradeiser, Gurken, Karotten und Erbsen – sowie Obst wie Marillen, Äpfel und Birnen stehen auf der Liste. Nudeln und Reis profitieren ebenfalls von der Steuersenkung.
Warum Fleisch wieder leer ausgeht, erklärte die Regierung offen mit dem Budget. Fleisch- und Wurstwaren hätten ein „riesiges Budgetvolumen“ verursacht, hieß es nach dem Ministerrat. Für eine Aufnahme hätte der jährliche Kostenrahmen von 400 Millionen Euro gesprengt werden müssen. Während sich ÖVP-Vertreter grundsätzlich offen für eine Entlastung bei Fleisch gezeigt hätten, zogen NEOS und SPÖ hier die Bremse.
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