US-Papst Leo XIV warnt: Meinungsfreiheit im Westen wird enger
In seiner Neujahrsansprache hat Papst Leo XIV. am Freitag eine Einschränkung der Meinungsfreiheit im Westen beklagt.
Es sei „bedauerlich festzustellen, dass insbesondere im Westen der Raum für echte Meinungsfreiheit immer mehr eingeschränkt wird, während sich eine neue Sprache mit orwellschem Beigeschmack entwickelt, die in ihrem Bestreben, immer inklusiver zu sein, darin mündet, diejenigen auszuschließen, die sich nicht den Ideologien anpassen, von denen sie beseelt ist“, so der Pontifex Maximus.
Zudem sprach er sich entschieden gegen ein „Recht auf Abtreibung“ sowie gegen Leihmutterschaft und aktive Sterbehilfe aus. Der Schutz des Rechts auf Leben bilde „die unverzichtbare Grundlage für alle anderen Menschenrechte“, erklärte der gebürtige US-Amerikaner. „Eine Gesellschaft ist nur dann gesund und fortgeschritten, wenn sie die Heiligkeit des menschlichen Lebens schützt und sich aktiv für dessen Förderung einsetzt.“
Krieg wieder in Mode
Gleichzeitig sorgte sich der Papst vor einer „Schwäche des Multilateralismus“ auf internationaler Ebene. „Eine Diplomatie, die den Dialog fördert und den Konsens aller sucht, wird durch eine Diplomatie der Stärke, durch einzelne Staaten oder Gruppen von Verbündeten ersetzt. Krieg ist wieder in Mode gekommen, und eine kriegerische Stimmung breitet sich aus.“
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