Die seit Freitag in der Steiermark vermisste 34-Jährige ist tot. Ihre Leiche wurde nun in einem Waldstück vergraben gefunden, bestätigten am Mittwoch Ermittler bei einer Pressekonferenz in der Landespolizeidirektion Graz. “Es ist nun traurige Gewissheit”, sagte der steirische Landespolizeidirektor Gerald Ortner. Als tatverdächtig gilt ein 30-jähriger Mann, der die Polizei zum Fundort der Leiche führte, ein Waldstück nahe seines Wohnortes. Eine Obduktion wurde angeordnet.

APA/ERWIN SCHERIAU

Der verdächtige Polizeibeamte aus dem Bezirk Südoststeiermark soll “an dem Vorfall beteiligt gewesen sein, an dem eine Person zu Tode gekommen ist”, sagte Rene Kornberger vom Landeskriminalamt Steiermark. Weitere Details, etwa über die Tötungsart, wurden nicht genannt. Man wolle die Obduktion abwarten, sagte Christian Kroschl von der Staatsanwaltschaft Graz. Auch Spekulationen über eine mögliche Schwangerschaft des Opfers wurden nicht kommentiert. Als fix gilt, dass der 30-Jährige mit der Frau am 9. Jänner in der Wohnung war. Wo die Frau zu Tode gekommen ist – in der Wohnung, in einem Auto oder im Bereich von Leibnitz – und unter welchen Umständen, ist unklar.

Freundin des Opfers führte die Ermittler auf die Spur

Auf den 30-Jährigen war man durch eine Freundin des Opfers gekommen. Zunächst hatte der Polizist noch behauptet, dass er mit dem Opfer zuletzt im Dezember Kontakt hatte, dann gab er zu, mit der Frau am 9. Jänner – am Tag ihres Verschwindens zusammen gewesen zu sein. Gesucht wird das Handy der 34-Jährigen, das soll der Mann aus dem fahrenden Auto geworfen haben.