Wiener Bau-Unglück: Neue Infos zu dramatischer Rettungsaktion
Bei Bauarbeiten im 9. Bezirk Wiens kam es am Dienstag zu einem verheerenden Einsturz – mehrere Arbeiter wurden unter Beton und Trümmern begraben. Für einige von ihnen kam jede Hilfe zu spät. Die Feuerwehr gab nun neue Details zum verheerenden Unglück bekannt.
Der Unfall ereignete sich am Nachmittag in einem Innenhof in der Porzellangasse, wo gerade ein Dachausbau im Gange war. Plötzlich gab die Konstruktion nach: Gerüstteile und Schalungen brachen zusammen, tonnenschweres Material stürzte in die Tiefe und riss mehrere Bauarbeiter mit sich.
Ein Schwerverletzter lebend geborgen
Die Feuerwehr rückte mit Großalarm an. Rund 120 Einsatzkräfte kämpften sich durch den engen Innenhof, mussten erst Zugänge schaffen und begannen dann mit einer aufwendigen Suche nach Verschütteten. Immer wieder wurde flüssiger Beton entfernt, Stahlteile wurden zerschnitten, Trümmer mit Kränen angehoben.
Ein 45-jähriger Arbeiter konnte noch lebend geborgen werden – schwer verletzt, mit Kopf- und Wirbelsäulenverletzungen sowie mehreren Brüchen. Für andere kam jede Hilfe zu spät: Nach und nach wurden mehrere Arbeiter tot aus den Trümmern geborgen.
Besonders schwierig gestaltete sich der Einsatz durch den langsam aushärtenden Beton. Rettungshunde und Spezialtechnik kamen zum Einsatz, um sicherzustellen, dass niemand mehr unter den Trümmern lag. Polizei und Arbeitsinspektorat untersuchen nun, wie es zu dem folgenschweren Einsturz kommen konnte.
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