In regelmäßigen Abständen passen die Wiener Linien die Namen einzelner Haltestellen an – jetzt ist es wieder so weit. Wie die Krone schreibt, steht Anfang Februar eine größere Umbenennungsrunde an. Dieses Mal trifft es gleich eine ganze Reihe an Stationen.

Sparen angesagt – aber Haltestellen werden umbenannt

Grund dafür? “Mit der Änderung gelangen Fahrgäste künftig noch einfacher an ihr Ziel”, heißt es seitens der Wiener Linien. Die neuen Namen der einzelnen Stationen seien nun klarer. Außerdem sollen einige Bezeichnungen zu lang für den Bildschirm gewesen sein – das hätte die Lesbarkeit erschwert.

Das Kuriose an der Sache: Manche Stationen werden jetzt zwar von der Wortanzahl gekürzt, doch es tauchen in der Liste nun auch zahlreiche verlängerte Bezeichnungen auf. So wurde beispielsweise bei der Linie 49 aus der der “Hütteldorferstraße, Lützowgasse” die “Lützowgasse” gleichzeitig aber auch die “Zieglergasse” zur “Westbahnstraße, Zieglergasse”. In den Kommentaren unter dem Krone-Beitrag auf Instagram zeigen sich zahlreiche User sichtlich verwirrt.

Warum ausgerechnet in Zeiten knapper Kassen zahlreiche Haltestellen umbenannt werden, bleibt offen. Schließlich müssen dafür eine enorme Anzahl an Fahrplänen angepasst werden. Auf eine Anfrage der Krone antworteten die Wiener Linien wortkarg. Eine eigene Abteilung wäre dafür zuständig, es handle sich um einen “laufenden Prozess”. Den Kostenpunkt für das Projekt wollte man nicht mitteilen.

Konkret sollen 38 Haltestellen von der Änderung betroffen sein. Die vollständige Übersicht finden Sie in der Liste unten.