Zeugenbericht aus Crans-Montana: „Er hielt ein Kreuz und das Feuer verschonte ihn“
Flammen, Rauch und Panik in der Silvesternacht von Crans-Montana: 40 Menschen starben in einer Kellerbar, mehr als 115 wurden verletzt. Eine 17-jährige Überlebende schildert nun dramatische Szenen aus dem Inferno – und berichtet von einem Freund, der mit einem Kreuz in der Hand vom Feuer verschont geblieben sein soll.
In der Silvesternacht zum 1. Januar ereignete sich im Skiort Crans-Montana eine schwere Brandkatastrophe. In der Kellerbar „Le Constellation“ starben 40 Menschen, mehr als 115 weitere wurden teils schwer verletzt.
Zu den Überlebenden zählt die 17-jährige Laetitia Place. In einem Interview, welches der Spiegel übersetzte, schilderte sie, was sie während des Feuers erlebt habe. Place beschrieb: „Und da fielen wir alle hin, lagen übereinander, einige Leute brannten, und andere lagen tot neben uns.“
Wundersames Überleben
Besonders viel Aufmerksamkeit erhielt eine weitere Passage ihrer Schilderung: Place berichtete von einem Freund, der in der brennenden Bar nicht hinausgekommen sei. „Ein Freund von mir konnte nicht raus. Er setzte sich einfach hin und hielt sein Kreuz in der Hand. Das Feuer hat ihn einfach verschont. Das Feuer hat ihn einfach nicht berührt.“
Laut Place gelang ihm schließlich die Flucht: Er habe es „geschafft, hinauszukommen“, da er „ein Fenster eingeschlagen“ habe.
«J'ai un ami qui n'arrivait pas à sortir, il a tenu sa croix dans sa main et le feu l'a esquivé. Le feu était tout autour de lui, mais pas sur lui», témoigne une survivante pic.twitter.com/c3E2WOQ8Z4
— CNEWS (@CNEWS) January 2, 2026
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