Bereits zum Kino-Start zeichnete sich eine klare Tendenz ab: Die mit rund 553.000 Euro Steuergeld finanzierte Babler-Dokumentation „Wahlkampf“ hat kaum Zuseher, ganze Säle blieben größtenteils leer. exxpress berichtete damals über schwachen Vorverkauf und teils nahezu leere Vorstellungen in Wien.
Trotz des verhaltenen Kino-Starts versucht man offenbar weiterhin mit einer groß angelegten Werbekampagne Aufmerksamkeit für den Film zu schaffen: In mehreren Wiener U-Bahn-Stationen sind mittlerweile Plakate zur Babler-Doku aufgetaucht. Im Netz sorgt das für Ärger. „Jetzt verschwendet man schon so viel Steuergeld dafür – und dann hält man es uns auch noch beinahe überall unter die Nase. Liebe SPÖ: Zahlt das Geld zurück!“, tobt etwa ein verärgerter X-User.

FPÖ forderte Konsequenzen
Auch die FPÖ hatte zuletzt Konsequenzen gefordert. Aus den Reihen der Freiheitlichen kam der Ruf nach einer Rückzahlung der öffentlichen Fördergelder. Angesichts des schwachen Zuschauerinteresses und der anhaltenden Kritik an der Produktion sei es „unzumutbar“, dass Steuerzahler für ein politisches Prestigeprojekt aufkommen müssten, hieß es.

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