Bereits zum Start hatte exxpress über schwach besuchte Vorstellungen und fast leere Säle berichtet. Die nun veröffentlichten Kinozahlen zeigen jedoch: Das Interesse bricht inzwischen völlig ein.

Nach zwei Wochen kommt die Babler-Doku österreichweit auf gerade einmal 1408 Besucher. Besonders bitter: In der ersten Woche waren es noch 895 Kinogänger – nun sackten die Zahlen auf nur noch 513 Besucher ab.

393 Euro Förderung pro Besucher

Brisant bleibt vor allem die Finanzierung des Films. Die Produktion wurde mit rund 553.000 Euro an öffentlichen Fördermitteln unterstützt. Umgerechnet auf die bisherigen Besucherzahlen bedeutet das: Jeder einzelne Kinobesucher wurde bislang mit rund 393 Euro Steuergeld subventioniert.

Für Kritiker ist die Entwicklung ein weiterer Beleg dafür, dass hier massiv öffentliches Geld in ein Projekt floss, das beim Publikum kaum Interesse auslöst.

Leere Säle und fehlende Nachfrage

Schon bei der Premiere am 24. April hatte sich abgezeichnet, dass die Nachfrage überschaubar bleibt. Mehrere Wiener Vorstellungen fanden vor nahezu leeren Reihen statt. Eine Trendwende ist bislang nicht in Sicht.

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