7 Anzeigen: Radikale Abtreibungsbefürworter blockieren Marsch fürs Leben
Kurz vor dem Frauentag drehte sich in Innsbruck alles um das Thema Abtreibung: Sowohl Befürworter als auch Gegner gingen auf die Straße. Brisant dabei: 50 Polizisten waren im Einsatz, denn von der Antifa kam es im Zusammenspiel mit verschiedenen linken Gruppen zu mehreren Sitzblockaden.
Am 7. März 2026 veranstaltete der Verein „Jugend für das Leben“ in Innsbruck einen Marsch fürs Leben. Nach eigenen Angaben wollte man damit auf „das Lebensrecht jedes Menschen von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod“ hinweisen.
Die Marschroute war geplant, konnte jedoch nicht eingehalten werden. Wie die Tiroler Tageszeitung berichtete, musste die Route aufgrund von Sitzblockaden kurzfristig geändert werden. Insgesamt kam es zu sieben Verwaltungsanzeigen wegen Ordnungsstörung.
Bereits im Vorfeld mobilisierten die Gruppen Pro Choice Innsbruck, Antifa Innsbruck und mehrere Schwestervereine zu einer Gegenkundgebung.
Mehreren Berichten zufolge zählten beide Seiten jeweils rund 200 Teilnehmer.
Politische Unterstützung
Auch die Politik mischte mit: Von der FPÖ nahm der Innsbrucker Gemeinderat Fabian Walch als Gast am Marsch fürs Leben teil und äußerte seine Unterstützung. Auch der Obmann der Freiheitlichen Jugend Innergebirg, Michael Mitterwallner, war vertreten.
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