„Ab nach Hause“: Gerald Grosz kündigt neues Buch über Remigration an
Der österreichische Politik-Blogger und Publizist Gerald Grosz arbeitet an einem neuen Buch über Migration in Europa. „Ab nach Hause“ soll im Mai erscheinen und laut Autor konkrete politische Maßnahmen zur sogenannten Remigration skizzieren.
Der österreichische Politik-Blogger, Ex-BZÖ-Chef und Spiegel-Bestsellerautor Gerald Grosz arbeitet an einem neuen Buch mit dem Titel „Ab nach Hause“, das im Mai 2026 erscheinen soll. Das Werk versteht sich als Fortsetzung seines 2025 veröffentlichten Bestsellers „Merkels Werk, unser Untergang“, der mehrere Monate in den deutschsprachigen Bestsellerlisten vertreten war.
Im Mittelpunkt des neuen Buches steht erneut das Thema Migration und deren politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Auswirkungen in Europa. Grosz argumentiert, dass in den vergangenen Jahren Millionen Menschen nach Europa gekommen seien und dadurch staatliche Systeme zunehmend unter Druck geraten seien. „Die Systeme kollabieren. Freiheit, Sicherheit und Wohlstand sind in Gefahr – und schlussendlich auch die Demokratie“, schreibt der Autor.
Nach Ansicht von Grosz habe die europäische Migrationspolitik zu erheblichen Belastungen für Sozialstaat, Sicherheit und Bildungssystem geführt. Gleichzeitig habe sich die Hoffnung vieler Unternehmen auf einen großen Zustrom qualifizierter Arbeitskräfte nicht erfüllt. Die derzeitige Asyl- und Sozialmigration bezeichnet der Autor als schwerwiegende Fehlentwicklung.
Grosz will Kritik üben und Lösungsansätze präsentieren
Mit „Ab nach Hause“ will Grosz nach eigenen Angaben jedoch nicht nur Kritik formulieren, sondern auch politische Lösungsansätze präsentieren. Im Zentrum steht dabei das Konzept der sogenannten Remigration – also die Rückführung von Personen ohne Aufenthaltsrecht oder ohne langfristige Perspektive im europäischen Arbeits- und Gesellschaftssystem.
Für das Buch führte Grosz nach eigenen Angaben Interviews mit politischen Akteuren und Kommentatoren aus mehreren europäischen Ländern. Zu den Gesprächspartnern zählen unter anderem FPÖ-Parteichef Herbert Kickl, AfD-Co-Vorsitzender Tino Chrupalla, die niederländische Kommentatorin Eva Vlaardingerbroek sowie der frühere Präsident des deutschen Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen.
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