Aschermittwoch vs Ramadan: Van der Bellen irritiert mit Posting
Mit dem heutigen Tag beginnen sowohl die christliche Fastenzeit als auch der Ramadan. Bundespräsident Alexander Van der Bellen meldete sich dazu auf X zu Wort – doch das Bild zu seinem Posting sorgt für Diskussionen.
Heuer fallen Aschermittwoch und Ramadan erstmals seit fast 100 Jahren wieder auf denselben Tag. Bundespräsident Alexander Van der Bellen äußerte sich dazu via X – doch das offizielle Bild zu seinem Posting setzt einen auffälligen Schwerpunkt.
Es ist ein seltenes Zusammentreffen: Zuletzt fielen Aschermittwoch und Ramadan am 22. Februar 1928 auf denselben Tag, heuer ist es nach fast 100 Jahren wieder so weit. Gerade deshalb kommt diesem Datum besondere Aufmerksamkeit zu.
Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat sich dazu auf der Plattform X zu Wort gemeldet. In seinem Posting verweist er darauf, dass sowohl die christliche Fastenzeit als auch der Ramadan nun beginnen. Diese Zeit sei ein Anlass, innezuhalten, dankbar zu sein und füreinander da zu sein. Er wünsche allen eine friedliche Zeit, geprägt von Respekt und gelebter Gemeinschaft.
Doch während der Text um Ausgewogenheit bemüht wirkt, sorgt die optische Gestaltung für Diskussionen:
Wenn jetzt die christliche Fastenzeit und der Ramadan beginnen, erinnert uns das daran, innezuhalten, dankbar zu sein und füreinander da zu sein.
— Alexander Van der Bellen (@vanderbellen) February 18, 2026
Ich wünsche allen eine friedliche Zeit, in der wir im gegenseitigen Respekt und in gelebter Gemeinschaft näher zusammenrücken. (vdb) pic.twitter.com/Uj2VgH4v3C
„Ramadan Kareem!“
Das veröffentlichte Bild zum Beitrag trägt in großen, dominanten Buchstaben ausschließlich die Botschaft „Ramadan Kareem!“.
Ein Hinweis auf Aschermittwoch oder die christliche Fastenzeit fehlt vollständig. Außerdem unterstreicht das Sujet mit orientalisch anmutenden Laternen und warmer Lichtstimmung diesen Eindruck zusätzlich. „Österreich hat mehrheitlich Christen und die sollte man nicht mit Absicht vergessen!“, heißt es etwa in einem Kommentar unter dem Posting.
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