In exxpress live wurde am Montagmorgen offen über die Kanzlerfrage gesprochen. Mit dabei: Herausgeberin Eva Schütz und Unternehmer Harald Mahrer. Die Diskussion drehte sich um Umfragen, Führungsstärke – und einen Kanzler, den selbst viele eigene Wähler nicht wollen.

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Wenn selbst die eigenen Wähler zweifeln

Die Zahlen sind eindeutig – und politisch brisant: Nur jeder zweite SPÖ-Wähler kann sich Andreas Babler als Kanzler vorstellen. In der Direktwahl liegt er deutlich abgeschlagen hinter Herbert Kickl und sogar hinter dem ÖVP-Kandidaten. Für Gerald Markel ist das kein Ausreißer, sondern ein Symptom: „Sagen Sie vor dem Spiegel: Babler ist ein guter Kanzler – ohne zu lachen. Es geht nicht.“

Eva Schütz verweist darauf, dass eine solche Situation in anderen Parteien längst eine Führungsdebatte ausgelöst hätte. Doch in der SPÖ bleibe sie aus. Trotz Wahlniederlagen, trotz historisch schwacher Ergebnisse, trotz sinkender Zustimmung im eigenen Lager.

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Warum Babler bleibt – und niemand aufsteht

Warum regt sich kein Widerstand? Die Antwort fällt nüchtern aus. Innerparteilich sei Babler abgesichert, personell fest verankert, unangreifbar. Ein Sturz würde nicht nur ihn treffen, sondern ganze Machtstrukturen. „Geht Babler, gehen viele mit“, heißt es in der Runde.

Die ganze Sendung wie immer hier: