„Bedrohung für globale Sicherheit“ - Stocker zu Angriff im Iran
Die Angriffe Israels und der USA auf Ziele im Iran haben international für Beunruhigung gesorgt.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Ratspräsident Antonio Costa riefen alle zur maximalen Zurückhaltung auf. Die Entwicklungen seien äußerst besorgniserregend, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung. Alle Parteien müssten Zivilisten schützen und das Völkerrecht achten. Die EU werde alle nötigen Schritte unternehmen, um ihre Bürger in der Region zu unterstützen.
Besorgt zeigte sich auch Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP). “Oberste Priorität ist nun, das Leben von Zivilisten zu schützen und eine weitere Eskalation zu vermeiden”, schrieb er auf X. Zudem verurteilte Stocker das “iranische Raketen- und Atomprogramm” und forderte die “Rückkehr zur Diplomatie”.
Die jüngsten Entwicklungen im Nahen Osten geben Anlass zu allergrößter Sorge. Oberste Priorität ist nun, das Leben von Zivilisten zu schützen und eine weitere Eskalation zu vermeiden. Dazu stehen wir als EU in engem Austausch mit unseren Partnern in der Region. In Wien evaluiert…
— Christian Stocker (@_CStocker) February 28, 2026
Meinl-Reisinger: Stabilität und Sicherheit gefährdet
Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) schrieb auf X: “Die Menschen im Iran verdienen Freiheit und das Recht, ihren demokratischen Weg selbst zu bestimmen.” Gleichzeitig zeigte sie sich besorgt über eine “weitere Erosion der internationalen Ordnung” und über eine “militärischen Eskalationsspirale”. Stabilität und Sicherheit in der gesamten Region und darüber hinaus seien gefährdet, schrieb sie weiter. “Ich rufe daher eindringlich zur Deeskalation und zur Wahrung der territorialen Unversehrtheit aller Staaten in der Region auf.”
Die Menschen im Iran verdienen Freiheit und das Recht, ihren demokratischen Weg selbst zu bestimmen. Das Regime in Teheran unterdrückt seit Jahren die eigene Bevölkerung und verletzt systematisch Menschenrechte. Das habe ich stets klar kritisiert und mich für konsequente…
— Beate Meinl-Reisinger (@BMeinl) February 28, 2026
Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ) verurteilte in einem Post auf Facebook “jede Form militärischer Gewalt, die zu weiteren Eskalationen in der Region führt”.
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