EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Ratspräsident Antonio Costa riefen alle zur maximalen Zurückhaltung auf. Die Entwicklungen seien äußerst besorgniserregend, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung. Alle Parteien müssten Zivilisten schützen und das Völkerrecht achten. Die EU werde alle nötigen Schritte unternehmen, um ihre Bürger in der Region zu unterstützen.

Besorgt zeigte sich auch Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP). “Oberste Priorität ist nun, das Leben von Zivilisten zu schützen und eine weitere Eskalation zu vermeiden”, schrieb er auf X. Zudem verurteilte Stocker das “iranische Raketen- und Atomprogramm” und forderte die “Rückkehr zur Diplomatie”.

Meinl-Reisinger: Stabilität und Sicherheit gefährdet

Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) schrieb auf X: “Die Menschen im Iran verdienen Freiheit und das Recht, ihren demokratischen Weg selbst zu bestimmen.” Gleichzeitig zeigte sie sich besorgt über eine “weitere Erosion der internationalen Ordnung” und über eine “militärischen Eskalationsspirale”. Stabilität und Sicherheit in der gesamten Region und darüber hinaus seien gefährdet, schrieb sie weiter. “Ich rufe daher eindringlich zur Deeskalation und zur Wahrung der territorialen Unversehrtheit aller Staaten in der Region auf.”

Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ) verurteilte in einem Post auf Facebook “jede Form militärischer Gewalt, die zu weiteren Eskalationen in der Region führt”.