Berlin im Dunkeln, Merz stumm – Sorgen macht er sich um die Ukraine
Zum Stromanschlag in der Hauptstadt sagt der Kanzler nichts. Stattdessen warnt er in einem Brief vor Angriffen auf die ukrainische Energieversorgung, die die Ukraine „an den Rand einer humanitären Energiekrise“ bringen könnten.
Während Südwest-Berlin nach Tagen ohne Strom wieder versorgt ist, bleibt eine Frage offen: Warum hat Bundeskanzler Friedrich Merz zum massiven Stromausfall in der Hauptstadt kein Wort gesagt? Öffentlich blieb es während der gesamten Krise auffällig still aus dem Kanzleramt – berichtet Apollo News.
Energie-Angriffe? Merz sieht sie – aber nicht in Berlin
Der Blackout, der laut Berichten auf einen linksextremen Anschlag auf die Stromversorgung zurückgeht, ist inzwischen behoben. Doch eine klare Stellungnahme des Kanzlers zur Lage in Berlin blieb aus – trotz außergewöhnlicher Dimensionen und tagelanger Ausfälle.
Brisant: Ganz stumm ist Merz beim Thema Energieinfrastruktur nicht. In einem Brief an Abgeordnete von Union und SPD, der Apollo News vorliegt, datiert auf den 4. Jänner, beklagt Merz „Angriffe auf die Energieversorgung“ – allerdings nicht in Deutschland, sondern im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine. Dort, so Merz, gebe es gezielte Attacken auf die Energieversorgung, die Ukraine stehe „am Rand einer humanitären Energiekrise“.
Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, lieber @Markus_Soeder. Du gibst Bayern eine klare Richtung und eine starke Stimme. Die enge Partnerschaft von @CDU und @CSU ist wichtig – für Stabilität, Verlässlichkeit und eine gute Zukunft Deutschlands. Danke für die gute Zusammenarbeit.
— Friedrich Merz (@_FriedrichMerz) January 5, 2026
Auf X aktiv
Während der Kanzler also schriftlich eindringlich über Energieangriffe im Ausland warnt, fehlen bis heute klare Worte zu den Vorgängen in Berlin. Auf X meldete er sich in den Tagen danach zwar zu anderen Themen – Glückwünsche an den Bundespräsidenten, Aussagen zur Arktis-Sicherheit –, zum Blackout in der eigenen Hauptstadt aber bleibt es bei Schweigen.
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