Lena Schilling ruft zur Demo auf. Jedoch nicht zu einem Protest, um den Klimawandel zu stoppen, sondern um Abtreibung zu legalisieren. In einem Instagram-Post schreibt die Grünen-EU-Abgeordnete: „Selbstbestimmung ist ein Recht. Und trotzdem steht der Abbruch in Österreich noch immer im Strafgesetzbuch – knapp hinter Mord und Totschlag“.
Auch Grünen-Frauensprecherin unterstützt
Sie fordert auch, dass Abtreibung keine Privatleistung mehr ist, sondern künftig von der Krankenkasse übernommen wird. „Keine Kasse zahlt: Im Schnitt 629,66 € aus der eigenen Tasche. Wer wenig hat, zahlt den höchsten Preis“, meint Schilling. Unterstützung erhält sie von der stellvertretenden Grünen-Klubobfrau und Frauensprecherin Julia Malle. In einem auf der Social-Media-Plattform geteilten Video, dass die beiden Grünen-Frauen zeigt, fordert Schilling auf: „Deshalb bildet Banden! Kommt mit uns am Mittwoch um 18 Uhr demonstrieren“. Beide tragen weiße T-Shirts mit der schwarzen Aufschrift: „My body, my choice“ („Mein Körper, meine Entscheidung“).
Verein, der sich für Abtreibung einsetzt
Organisiert wird die Demonstration von dem Verein „Changes for women“. Laut Beschreibung unterstützen sie ungewollt Schwangere in Österreich. Was damit gemeint ist: der Verein sammelt Geld für Frauen, die sich selbst keine Abtreibung leisten können. Er unterstützt also proaktiv Schwangerschaftsabbrüche.
18.000 Euro ÖH-Geld für Abtreibung
„Changes for women“ ist derselbe Verein, der den sogenannten „Fördertopf für Reproduktive Gesundheit“ (kurz: Repro Fördertopf) unterstützt. Dieser finanziert Studentinnen Abtreibungen. Auch die Österreichische Hochschüler_innenschaft (ÖH) hat hier ihre Hände im Spiel: Für das Uni-Jahr 2025/2026 sind 18.000 Euro zur Übernahme von Abtreibungskosten veranschlagt. Dieser Beitrag landet im Repo-Fördertopf. Eingenommen wird das Geld von den ÖH-Zwangsbeiträgen, die jeder Student pro Semester zu zahlen hat. 2024/25 floßen 25.000 Euro in den Repo-Fördertopf. (der
Oeh Pflichtbeitraege Fuer Abtreibungen Verwendet
berichtete) Diese Zahlen gehen aus dem Jahresvoranschlag 2025/26 der Österreichischen Hochschüler_innenschaft hervor.
SPÖ-geführtes Ministerium unterstützt Abtreibungen
„Changes for women“ wird wiederrum auch mit Steuergeldern gefördert. Konkret fließen Gelder aus dem SPÖ-geführten Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz in Abtreibung, wie der Webseite von „Changes for women“ zu entnehmen ist.
Skandale am laufenden Band
Lena Schilling sorgt am laufenden Band für Gesprächsstoff: Nachdem sie vor zwei Jahren eine Affäre mit ORF-Moderator Martin Thür erfunden hatte, ist die EU-Abgeordnete seit kurzem mit dem Niederländer Bas Eickhout zusammen, dem ehemaliger Co-Vorsitzender der Grünen-Fraktion in der EU. Im Mai legte der 49-Jährige sein Mandat und seine Funktion als Co-Vorsitzender zurück. Diese Entscheidung habe „nichts mit Lena zu tun“, sagte Eickhout laut Medienberichten.

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