Redakteurin & Reporterin
Ab 1. September gilt das Kopftuchverbot für Mädchen unter 14 Jahren an Schulen – doch Widerstand formiert sich. Linke Vereine und Initiativen wie „Schule brennt“ protestieren gemeinsam mit Kommunisten und muslimischen Aktivistinnen gegen das neue Gesetz. Der exxpress hat sich einige Akteure genauer angesehen.
„Es kann kein Sturm gewesen sein": Pfarrer István Holló zeigt sich schockiert, nachdem Unbekannte die historische Kreuzigungsgruppe seiner Kirche im steirischen Deutschlandsberg zerstört haben. Fingerabdrücke am Kreuz deuten auf Gewaltanwendung hin – so etwas hat der Priester in seinen 13 Jahren Amtszeit noch nicht erlebt.
Frauen, die ihre Kinder zwar lieben, sich aber trotzdem nie wieder für sie entscheiden würden: Dieses Phänomen nennt sich „Regretting Motherhood“. Influencerin „piepmadame“ erklärte im ORF, warum das auf sie zutrifft – und teilt auch gegen Väter aus.
Nicht nur aus dem Innen- und Sportministerium: Durch eine FPÖ-Anfragebeantwortung wurde jetzt bekannt, dass auch durch das Arbeitsministerium in den vergangenen Jahren Steuergeld an die Pro-Asyl-NGO „asylkoordination österreich“ floss. Dabei kämpft der Verein gegen zentrale Vorhaben der Regierung – vom Stopp des Familiennachzugs bis zu Abschiebungen.
Will die ÖVP ihren Mitte-Links-Kurs korrigieren? Auf diese exxpress-Nachfrage bei der Vorstellung des künftigen ÖVP-Generalsekretärs reagierte prompt Kanzler Christian Stocker (ÖVP) – und zählte Beschlüsse der Bundesregierung auf, um das Gegenteil zu beweisen. Sein Fazit: „ein Mitte-Rechts-Kurs“.
Es sollte eine seriöse Verteidigung des steuergeförderten Wiener Porno-Film-Festivals werden – doch dann geriet die Rathaus-Rede von SPÖ-Mann Thomas Reindl endgültig aus dem Ruder. Zwischen der Venus von Willendorf als angebliche „Porno-Darstellung“, einem Tipp zum Therapeuten und der Beteuerung „Ich bin nicht betrunken!" blieb im Kulturausschuss vor allem eines: Gelächter.
Manschettenknöpfe, gut sitzende Anzüge, Einstecktücher: Klassische Herrenmode ist bei jungen Menschen wieder im Trend. Im exxpress-Interview spricht der Wiener Juwelier und Podcaster Ferdinand Schwarzer über die neue Faszination an alten Sachen, Stil-Sünden und warum das Äußere nicht egal ist – sondern innere Werte widerspiegelt.
Linke unter sich: Am Montagabend veranstaltete die Universität Wien in Kooperation mit dem Standard eine Podiumsdiskussion zu den Themen Demokratie und Menschenrechte. Von echtem Diskurs kann keine Rede sein – viel eher herrschte einmütiger Alarmismus und Aktivisten-Stimmung angesichts des Aufschwungs rechter Parteien. Eine Analyse.
7.000 Euro aus der eigenen Tasche, 40.000 Euro vom Staat: Während Grünen-Politikerin Lena Schilling öffentlich für die Legalisierung von Abtreibungen wirbt, fließt auch Steuergeld aus einem SPÖ-geführten Ministerium an den Verein hinter der Abtreibungs-Demo.
Abtreibungen sollen nach dem Willen Schilling keine Privatleistung mehr sein. Die Grünen-EU-Abgeordnete fordert eine Kostenübernahme durch die Krankenversicherung. Hinter der geplanten Demonstration steht der Verein „Changes for Women“, der von Steuergeldern profitiert.
Zehn Minuten Input, dann zuhören – und das im Wirtshaus statt vor der „Hochglanzkulisse“: Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ) tingelt im Sommer im Rahmen der „Ordnen statt spalten“-Tour durchs Land, um verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen. Ins Burgenland wird er allerdings keinen Fuß setzen.
Der Markt für Kinder- und Jugendliteratur wächst. Doch manche dieser Bücher transportieren weit mehr als nur neutrale Geschichten. Schon Vierjährige sollen die Welt retten, Geschlechter hinterfragen und Aktivismus lernen: Ein Blick in das Onlineangebot des Buchhändlers Thalia zeigt, wie politisch manche Kinderbücher heute sind. Der exxpress nennt sechs Beispiele.
Hijab und Maxi-Kleid sind hui, Bikini und Minirock pfui: Duch einen unkritischen TV-Beitrag im öffentlich-rechtlichen Rundfunk ist „Modest Fashion", also dezente, züchtige Kleidung für Frauen, einem größeren Publikum bekannt geworden. Der Trend, auch „Ramadan Fashion“ genannt, wächst weltweit. Doch dahinter steckt islamistische Ideologie.
Die Fußball-WM 2026 startet am Donnerstag – und Wien diskutiert: Kann Österreich wirklich Weltmeister werden? Oder machen Länder wie Portugal, Frankreich und Brasilien den Titel unter sich aus? Der exxpress wollte bei der Straßenumfrage in Wien auch wissen: Wer überträgt besser – ORF oder ServusTV?
LGBTQ-Fahnen malen, Transgender-Fragen im Kinderquiz, Besuch der Regenbogenparade für Kinder ab 3: Die mit Steuergeldern finanzierte Organisation WIENXTRA bietet nicht nur neutrale Bildungsangebote an. ÖVP-Gemeinderätin Caroline Hungerländer spricht von „Indoktrinierung“, die „zutiefst verantwortungslos“ ist.
Die Regierung will mit der Paketsteuer chinesische Plattformen zur Verantwortung ziehen. Stattdessen wird sie die Kunden treffen – und tausende Jobs vernichten. Eine Pressekonferenz des Handelsverbands am Dienstagvormittag zeigt das ganze Ausmaß. Besonders fassungslos zeigt sich Otto-Boss Gutschi gegenüber ÖVP und NEOS.
Martin Fieder spricht öffentlich aus, was viele nur hinter vorgehaltener Hand sagen. Der Professor an der Universität Wien kritisiert die zunehmende woke-linke Ideologisierung an Universitäten und den sozialen Druck auf junge Wissenschaftler, wenn es etwa zu Themen wie Gendern oder Zweigeschlechtlichkeit kommt. Im Interview mit exxpress erzählt der Biologe von seinen Erfahrungen mit dem „Woke Mind Virus“ und über Moral, „die das ganze definiert“.
Die LGBTIQ-Saison ist eröffnet – und sie macht auch vor dem ländlichen Raum nicht halt. Bei der „Mistelbach Pride“ hielt der ÖVP-Bürgermeister eine Rede, in anderen Orten werden die Veranstaltungen direkt oder indirekt mit Steuergeldern aus Bund und Länder mitfinanziert.
Weil sie „Deckel“ und Band trugen: Zwei Mitglieder der katholischen Studentenverbindung „Rudolfina Wien" wurden am Samstag in Innsbruck von mutmaßlichen Antifa-Schlägern attackiert und verletzt. Rudolfina-Obmann Maximilian Schlosser: „Linke ‚Toleranz‘ ende anscheinend dort, wo jemand eine andere Weltanschauung“ habe.
Die EU ist „Weltmeister der Bürokratie" – da sind sich die Redner aus Politik und Wirtschaft beim Europa-Forum Wachau in Krems am Mittwochvormittag einig. Raiffeisen-Chef Höllerer, REWE-Vorstand Haraszti und NEOH-Gründer Zeller mit scharfer Kritik an Brüssel, Berlin – und der österreichischen Wirtschaftspolitik.