Die NGO „asylkoordination österreich“ bekam in den Jahren 2021 bis 2025 rund 5,12 Millionen Steuergeld vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Das geht aus einer Anfragebeantwortung von Ministerin Korinna Schumann (SPÖ) am Montag hervor. Die Anfrage stellte FPÖ-Nationalratsabgeordnete Ricarda Berger.
Aufgeteilt bedeutet das: 2021 bekam die NGO rund eine Million, 2022 etwa 1,2 Millionen, 2023 1,1 Millionen und 2024 fast 1,5 Millionen. Interessant: 2025 erhielt sie nur mehr schlappe 219.000 Euro.

Auch Bablers Ministerium förderte den Pro-Asyl-Verein
Brisant: Schumanns Ministerium ist nicht das einzige, das die NGO fördert. Wie der exxpress vergangenen Dezember berichtete, floß auch aus Andreas Bablers (SPÖ) Ministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport Steuergeld. Konkret wurden zwei Projekte der Asylkoordination seitens des Sportministeriums finanziert. Im Rahmen der „Extremismusbekämpfung – Präventionsprogramm Sport“ wurde für das Projekt „LebensLauf: gemeinsam trainieren, gemeinsam laufen“ ein Fördervertrag für die Jahre 2022 bis 2023 abgeschlossen. Die Fördersumme: 97.271,76 Euro.
Für das andere Projekt wurden für 2024 bis 2025 274.135,04 Euro bewilligt.
Aus dem Innenministerium kamen über 8 Millionen Euro
Doch auch das Innenministerium unterstützte die „asylkoordination österreich“: Von 2019 bis 2024 mit über acht Millionen Euro. Das geht aus einer weiteren Anfragebeantwortung hervor, die die FPÖ im November 2025 an Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) stellte.
Protest gegen Karners Stopp des Familiennachzuges
Dabei übt die NGO regelmäßig Kritik an Karners Migrationspolitik, etwa am Stopp des Familiennachzuges oder an der Abschiebung von Syrern. Im März 2025 organisierte der Verein etwa eine Protestkundgebung am Ballhausplatz gegen den Stopp von Familienzusammenführungen. Mitgemacht haben unter anderem auch die „Omas gegen rechts“ oder die sozialistische Kinder- und Jugendorganisation „Roten Falken“.
Zusammen mit anderen Pro-Asyl-Vereinen hat die „asylkoordination österreich“ im April dieses Jahres auch eine Beschwerde gegen Österreich bei der EU-Kommission eingebracht. Sie fordern, dass die Kommission ein Vertragsverletzungsverfahren beim Gerichtshof der Europäischen Union einleitet, der einen Stopp des Familiennachzuges bewirkt.

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