Einfach nur peinlich! Wiederkehr wirbt mit ESC-Video um Schüler
Mit bunter Fliege, ESC-Kulisse im Hintergrund und einer Begrüßung auf holprigem Englisch sorgt NEOS-Politiker Christoph Wiederkehr derzeit für Stirnrunzeln. In einem Video ruft er Schüler in ganz Österreich dazu auf, musikalische Beiträge für einen Musikwettbewerb im Rahmen des ESC einzureichen.
„Good evening from Austria. Our 12 Points go to…vielleicht an dich, wenn du am Wettbewerb für Schüler im Rahmen des Eurovision Song Contest teilnimmst!“, sagt Wiederkehr zu Beginn des Videos. Doch statt Begeisterung auszulösen, wirkt der Auftritt auf viele wohl eher befremdlich. Das ungewöhnliche Videoformat, die auffällige, gestreifte Fliege und der gekünstelte ESC-Pathos lassen den Politiker wenig professionell erscheinen – und dürften bei manchen Schülern eher Gelächter als Motivation hervorrufen.
Viel Pathos, wenig Wirkung?
Laut Videobeschreibung soll die Kampagne junge Talente sichtbar machen, Kreativität fördern und das kulturelle Miteinander an österreichischen Schulen stärken. Ab dem 9. Februar können Schüler ab 14 Jahren Beiträge einreichen. Pro Bundesland wird ein Siegerteam gekürt, die besten Acts dürfen rund um den Eurovision Song Contest in Wien auftreten.
So gut die Idee auf dem Papier auch klingt, der Auftritt selbst bleibt umstritten. Anstatt modern zu wirken, erscheint das Video eher bemüht und unfreiwillig komisch. Ob Christoph Wiederkehr mit diesem Auftritt tatsächlich die junge Zielgruppe erreicht oder sich damit eher zur Witzfigur macht, bleibt abzuwarten.
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