Die Situation im Gazastreifen bezeichnete El-Gawhary als “katastrophal, gerade jetzt im Winter”. Es herrsche ein “sogenannter Waffenstillstand, der kaum diesen Namen verdient”, so El-Gawhary weiter. Seit der Ausrufung der Waffenruhe im Oktober 2025 seien über 600 Palästinenser, sowie drei israelische Soldaten getötet worden.

Kritik an Trump und Friedensrat

Mit Blick auf den von US-Präsident Donald Trump verkündeten “Friedensrat” äußerte sich El-Gawhary kritisch. “Was genau die Aufgaben dieses Friedensrats sein sollen, ist völlig unklar”, sagte El-Gawhary. Das gelte auch für den ihm unterstellten Exekutivrat.

Die Zusammensetzung von Friedens- und Exekutivrat – von Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu bis hin zum früheren britischen Premierminister Tony Blair – habe etwas ziemlich “kolonial Anmutendes” laut El-Gawhary.

Für dauerhaften Frieden sei aus Sicht von El-Gawhary ein Ende der “israelischen brutalen Besatzung” nötig.

Nicht der erste Angriff gegen Trump

Es ist nicht das erste Mal, dass El-Gawhary den US-Präsidenten wegen seiner Israel-Politik angreift. Ende 2025 stellte er Trump mithilfe eines falschen Zitats als herzlosen Kriegstreiber dar.

Der exxpress berichtete darüber: