Europas brisanteste Rede: 2024 noch zensiert, jetzt von Trump gefeiert
Während die Debatte über Migration, Demografie und Abschiebungen auch in Deutschland immer mehr Fahrt aufnimmt, erlebt eine Rede der niederländischen Aktivistin Eva Vlaardingerbroek aus dem Jahr 2024 ein unerwartetes Comeback: Die 27-jährige Juristin und Kommentatorin hielt die Ansprache auf der „Conservative Political Action Conference” (CPAC) in Budapest.
Darin warnte sie vor den Folgen der Massenmigration und sprach offen von einem „Großen Austausch“ der einheimischen Bevölkerung. Die Rede, in der EU massiv bekämpft und unterdrückt, wurde am Wochenende von US-Präsident Donald Trump auf seiner Plattform Truth Social geteilt.
Kein Zufall: Gewalt als Symptom einer verdrängten Realität
Vlaardingerbroek, eine prominente Figur der europäischen Rechten, beschreibt in ihrer Rede ein düsteres Bild der aktuellen Entwicklungen in Europa. Sie beginnt mit einer Auflistung kürzlicher Gewaltvorfälle: „Diese Woche in Stockholm wurden drei ältere Frauen in ihren 70ern bei hellem Tageslicht auf der Straße erstochen. In London wurden vier Menschen innerhalb von nur 42 Stunden erstochen. In Paris zogen Hunderte afrikanischer Migranten auf die Straßen, um zu randalieren. Und in Frankreich wurde eine weitere Kirche bis auf die Grundmauern niedergebrannt.“
Diese Gewaltvorfälle, so Vlaardingerbroek, seien keine Zufälle, sondern das Ergebnis einer Politik, die einen „Zusammenhang zwischen Massenmigration und Kriminalität“ ignoriere. Sie zitiert den Politikwissenschaftler Samuel P. Huntington: „In der neuen Welt der Massenmigration werden die durchdringendsten, wichtigsten und gefährlichsten Konflikte nicht zwischen den sozialen Klassen sein. Sie werden nicht zwischen Arm und Reich sein. Sie werden zwischen Völkern sein, die zu unterschiedlichen kulturellen Entitäten gehören.“
Der „Große Austausch": Von der Theorie zur behaupteten Realität
Der Kern ihrer Argumentation dreht sich um die These des „Großen Austauschs“: „Die einheimische weiße christliche europäische Bevölkerung wird mit einer immer schnelleren Geschwindigkeit ersetzt.“ Zur Untermauerung führt sie Statistiken an: „Nehmen wir Amsterdam: Die Hauptstadt besteht derzeit aus 56 Prozent Migranten, in Den Haag sind es 58 Prozent Migranten, in Rotterdam fast 60 Prozent Migranten. Und natürlich kommen die meisten dieser Immigranten aus nicht-christlichen, nicht-westlichen afrikanischen und nahöstlichen Ländern. Schlussfolgerung: Die niederländische Bevölkerung ist in der Mehrzahl unserer Städte bereits in der Minderheit.“
Ähnliche Zahlen nennt sie für andere Metropolen: London mit 54 Prozent Migranten, Brüssel mit 70 Prozent. „Die Theorie des Großen Austauschs ist keine Theorie mehr. Sie ist Realität“, schließt sie. Vlaardingerbroek kritisiert die EU-Eliten scharf, darunter den niederländischen Politiker Frans Timmermans, der 2015 erklärte: „Vielfalt ist das Schicksal der Menschheit, und Europa wird vielfältig sein.“ Für sie bedeutet „Vielfalt“ nichts anderes als „weniger weiße Menschen“ und, an die Besucher der CPAC in Budapest gerichtet: „weniger von euch“. Trump teilte einen 2 Minuten und 20 Sekunden langen Ausschnitt der CPAC-Ansprache Vlaardingerbroeks.
Trump und Vance zeigen sich besorgt über Europas demografische Entwicklung
Dies ist auch deshalb bemerkenswert, weil die Rede 2024 massiv bekämpft worden war. YouTube entfernte das Video kurz nach der Veröffentlichung mit der Begründung „Hate Speech“, zahlreiche Politiker positionierten sich gegen die Niederländerin. Vlaardingerbroek selbst wurde von Plattformen und Medien als „rechtsextrem“ stigmatisiert und erhielt Drohungen. Jüngst, im Januar 2026, wurde ihr die Einreise nach Großbritannien verweigert, nachdem sie den britischen Premierminister Keir Starmer massiv kritisiert hatte. Die Aktivistin, die auch gegen EU-Zentralismus und „Neo-Marxismus“ wettert, sieht darin einen Beweis für die Unterdrückung abweichender Meinungen. Auch in Deutschland wird Vlaardingerbroek immer wieder als „rechtsextrem“ gelabelt und der „Große Austausch“ als antisemitische Verschwörungstheorie gebrandmarkt.
Trump, der sich seit Jahren als Kritiker europäischer Migrationspolitik profiliert, hatte schon im September 2025 vor den Vereinten Nationen gesagt: „Europa wird ruiniert durch Migration – eure Länder gehen zur Hölle.“ Die europäischen Länder würden „durch Migration zerstört“, ihr „Erbe ausgelöscht“. Nun verhalf er der Rede, die von EU-Eliten massiv bekämpft worden war, zu erneuter Relevanz. „Vielen Dank, Herr Präsident“, reagierte Vlaardingerbroek prompt auf X: „Auf dem Bingo-Kärtchen für 2026 stand nicht, dass der Präsident der Vereinigten Staaten meinen Vortrag über den Großen Austausch teilt.“
President @realDonaldTrump shared my speech on the Great Replacement.
— Eva Vlaardingerbroek (@EvaVlaar) January 24, 2026
On behalf of all European patriots I’d like to thank both @POTUS and VP @JDVance for doing what our establishment is unwilling to do: stand up for our people and fight for the preservation of our continent. pic.twitter.com/FHkiarRat9
„Zivilisatorische Auslöschung": Die USA schlagen Alarm
Trumps Verbreitung von Vlaardingerbroeks Rede reiht sich ein in einen breiteren Stimmungs- und Mentalitätswandel hinsichtlich der Migrationspolitik, der von den USA ausgeht und auch in Deutschland immer bemerkbarer wird. In der jüngsten Nationalen Sicherheitsstrategie der USA vom Dezember 2025 wird Europa explizit vor einer „zivilisatorischen Auslöschung“ gewarnt. Das Dokument, veröffentlicht unter Trump, konstatiert: „Europa steht vor tieferen Problemen als militärische Unterausgaben und wirtschaftliche Stagnation, darunter Migrationspolitiken, die den Kontinent transformieren und Konflikte schaffen, sinkende Geburtenraten und Verlust nationaler Identitäten.“ Es heißt weiter: „Sollten die gegenwärtigen Trends anhalten, wird der Kontinent in 20 Jahren oder weniger unkenntlich sein.“ Die USA wollen Europa helfen, seine „zivilisatorische Selbstsicherheit“ wiederzuerlangen und seine Souveränität zu stärken.
Auch der Vizepräsident JD Vance hat in der Vergangenheit ähnliche Thesen vertreten. Im Mai 2022 stellte er sich hinter die „Great Replacement Theory“, als er sagte, politische Eliten würden diese Ersetzungsmigration beschleunigen. Im Juli 2025 bekräftigte er dies: „Wir können die USA oder Europa nicht wiederaufbauen, indem wir Millionen unkontrollierter illegaler Migranten hereinlassen.“
Warum der „Große Austausch" an Resonanz gewinnt
Die Theorie des „Großen Austauschs“ – auch als „Ersetzungsmigration“ oder „Bevölkerungsaustausch“ bekannt – gewann auch an Popularität, weil sie einflussreiche Figuren wie Elon Musk oder Tucker Carlson verbreitet haben. Sie basiert auf der Annahme, dass durch politisch gewollte Massenmigration die einheimische Bevölkerung ersetzt werde. Oft wird dabei auf ein UN-Dokument aus dem Jahr 2000 verwiesen („Replacement Migration“), in dem es heißt, Migration sei die Lösung für alternde Gesellschaften.
In Europa untermauern Zahlen die These: Die ausländischstämmige Bevölkerung in der EU stieg von 10 Prozent 2010 auf 14,1 Prozent 2024. Speziell die muslimische Population wächst: von 4,9 Prozent 2016 auf prognostizierte 7,4 Prozent bis 2050 (Pew Research). In Frankreich leben rund 6,5 Millionen Muslime, die größte Gruppe in Europa; in Deutschland etwa fünf Millionen. Die weiße, einheimische Bevölkerung schrumpft durch Geburtenraten unter 1,5 Kindern pro Frau und Nettoemigration.
Dieser Beitrag ist ursprünglich auf unserem Partner-Portal NiUS erschienen.
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