Exklusiv-Umfrage: Kickl als Kanzler-Favorit – Babler weit abgeschlagen
Wie würden sich die Österreicher entscheiden, wenn sie den Bundeskanzler direkt wählen könnten? Die exklusive exxpress-Umfrage von INSA liefert eine klare Antwort.
FPÖ-Chef Herbert Kickl liegt mit 27 Prozent deutlich an der Spitze. Mit großem Abstand folgen Christian Stocker von der ÖVP mit 18 Prozent und SPÖ-Chef Andreas Babler mit lediglich 13 Prozent. Die Kanzlerfrage wird damit zur zusätzlichen Belastungsprobe, vor allem für Rot und Schwarz.
Auffällig ist: Alle drei Kanzlerkandidaten schneiden schlechter ab als ihre Parteien in der Sonntagsfrage. Die Parteien sind derzeit stärker als ihre Spitzenkandidaten.
Doch auch hier zeigen sich deutliche Unterschiede. Während Kickl zumindest klar führt, bleiben Stocker und Babler deutlich hinter den Erwartungen zurück – insbesondere der SPÖ-Chef.
Rückhalt im eigenen Lager: Kickl dominiert
Besonders deutlich wird das Bild beim Blick auf die eigene Wählerschaft:
79 Prozent der FPÖ-Wähler würden Kickl direkt zum Kanzler wählen. Bei der ÖVP sind es 68 Prozent für Stocker und bei der SPÖ lediglich 50 Prozent für Babler. Gerade diese Zahl ist politisch heikel: Jeder zweite SPÖ-Wähler würde dem eigenen Parteichef bei einer Direktwahl nicht die Stimme geben.
Die Ergebnisse zeigen, dass die Kanzlerfrage längst mehr ist als eine theoretische Spielerei. Kickl punktet nicht nur bei der Gesamtbevölkerung, sondern vor allem im eigenen Lager. Stocker und Babler hingegen können ihre Parteibasis deutlich weniger geschlossen hinter sich vereinen.
Erhoben wurden die Werte online unter 1000 Befragten im Zeitraum 12. bis 14. Jänner 2026. Die maximale Fehlertoleranz beträgt +/- 3,1 Prozentpunkte.
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