Exxpress-Leser-Umfrage: 98 Prozent lehnen NGO-Subventionen aus Brüssel ab
Deutlicher geht es kaum: Bei einer exxpress-Umfrage schmettern 98 Prozent die Idee ab, dass „Brüssel NGOs mit Milliarden Euro subventioniert“.
Wie steht das Publikum zu EU-Geldern für Nichtregierungsorganisationen? Eine aktuelle exxpress-Online-Umfrage stellt die Frage sehr direkt: „Halten Sie es gerechtfertigt, dass Brüssel NGOs mit Milliarden Euro subventioniert?“ – und das Ergebnis fällt extrem eindeutig aus.
Von insgesamt 3151 abgegebenen Stimmen sprechen sich 98 Prozent gegen diese Subventionen aus. In der Antwortkategorie „Nein, gar nicht.“ liegt damit eine überwältigende Mehrheit. Nur 2 Prozent der Teilnehmer votieren für „Ja, finde ich gut.“
Fast einstimmig: Ablehnung statt Zustimmung
Das Umfragebild zeigt vor allem eines: In dieser Leserstichprobe dominiert Skepsis – und zwar nicht nur ein bisschen, sondern nahezu geschlossen. Wer die Frage beantwortete, setzte fast immer auf Ablehnung.
Die Formulierung der Umfrage – „Brüssel“, „NGOs“ und „Milliarden Euro“ – bündelt dabei mehrere Reizthemen in einem:
– EU-Institutionen und deren Ausgabenpolitik
– Organisationen, die politisch oder gesellschaftlich Einfluss nehmen
– die grundsätzliche Frage, wer wofür öffentliches Geld bekommt
Dass die Zustimmung in dieser Erhebung bei nur 2 Prozent liegt, zeigt: Ein relevanter Teil des Publikums empfindet solche Förderungen nicht als legitim .
Was das Ergebnis aussagt – und was nicht
Wichtig ist: Es handelt sich um eine Online-Umfrage von exxpress. Sie bildet damit die Meinung der teilnehmenden Leser ab – nicht automatisch die gesamte Bevölkerung. Trotzdem ist das Resultat als Stimmungsbild interessant, weil es die politische Brisanz des Themas sichtbar macht: Sobald es um Geldflüsse, Brüssel und NGOs geht, kippt die Debatte schnell in Grundsatzfragen von Kontrolle, Transparenz und Prioritäten.
Unterm Strich bleibt ein eindeutiger Befund aus dieser Abstimmung: Wer abgestimmt hat, sagt mit fast geschlossener Stimme Nein – und sieht Milliarden-Subventionen aus Brüssel für NGOs nicht als gerechtfertigt an, damit.
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