Paukenschlag rund um Babler? – Krisentreffen der SPÖ einberufen: Krise in der SPÖ um Parteichef Andreas Babler. Der Vizekanzler hat ein Krisentreffen des Bundesparteipräsidiums und der SPÖ-Regierungsmitglieder für den 11. Januar 2026 im Hotel Turmhof in Gumpoldskirchen einberufen. Offiziell geht es um inhaltliche und kommunikative Maßnahmen für das erste Halbjahr 2026, doch es wird als Versuch gewertet, seinen Rückhalt in der Partei zu sichern. Besonders in den Landesparteien, vor allem in Niederösterreich, gibt es Skepsis gegenüber Bablers Kurs, und der Druck auf ihn steigt weiter. Die kommenden Wochen könnten entscheidend für seine politische Zukunft als SPÖ-Chef sein.

Bildungminister Wiederkehr in Erklärungsnot – Katastrophale Lage in Schulen & Kindergärten: Ein Stadtrechnungshof-Bericht enthüllt massiven Missbrauch von Millionenförderungen für private Kindergärten, darunter Veruntreuung von 36 Millionen Euro durch den Betreiber „Alt-Wien“ für Luxus und Immobilien, bei unzureichenden Kontrollen durch die NEOS-verantwortliche MA 10. Gleichzeitig versteht jeder zweite Schulanfänger in Wien den Unterricht nicht aufgrund mangelnder Deutschkenntnisse, obwohl viele Kinder in Österreich geboren sind und Kindergarten besucht haben, was auf fehlende Sprachförderung zurückgeführt wird.

„Der Österreicher steht auf Mieselsucht“ – Schellhorn zu Umfragetief der Regierung: Der NEOS-Politiker und Staatssekretär Sepp Schellhorn erklärt das Umfragetief der Regierung mit einer dominant negativen „Schlagzeilenlogik“ in den Medien, die reflektierenden Journalismus verdränge. Er kritisiert die österreichische Mentalität als „Mieselsucht“ – eine Neigung zum Pessimismus, die er auf Thomas Bernhard zurückführt – trotz guter Regierungsarbeit. Schellhorn sieht in Clickbait und Algorithmen eine Bedrohung, die politische Extreme fördere und fundierte Kritik unterdrücke, auch durch staatliche Medienförderung. Er betont die Wichtigkeit freier, unabhängiger Medien für die Demokratie und äußert Sorge um deren Zukunft.

US-Skandale in Minnesota – Milliardenhilfen für Somalier & ICE-Beamter erschoss US-Bürgerin: In Minnesota (USA) werden somalische Betreiber eines Kita-Netzwerks beschuldigt, Milliarden an staatlichen Hilfsgeldern für nicht existierende oder leere Kindertagesstätten erschlichen zu haben. Ein Video eines YouTubers zeigt verlassene Einrichtungen ohne Kinder oder Personal, obwohl offizielle Lizenzen für hunderte Plätze bestehen und Verstöße dokumentiert sind. Ein ICE-Beamter hat eine 37-jährige Frau erschossen, die mit ihrem Auto eine Straße blockierte; sie starb durch Kopfschuss. Präsident Trump und Ministerin Noem rechtfertigen den Schuss als Selbstverteidigung, während ein Video den Vorfall dokumentiert und der Bürgermeister die ICE-Präsenz kritisiert.

Staatsversagen in Berlin – Mindestens eine Tote durch Strom-Terror: Der Berliner Polizei-Vizepräsident Marco Langner hat bestätigt, dass der „Strom-Terror“ in der Hauptstadt mindestens ein Todesopfer gefordert hat. Eine 83-jährige Frau wurde stark unterkühlt in ihrer Wohnung gefunden, nachdem durch manipulierte Stromkästen der Strom ausgefallen war. Sie wurde von einem Angehörigen gepflegt, später jedoch erfolglos reanimiert und starb. Die genaue Todesursache ist noch unklar, ein Sturz wurde ausgeschlossen, und eine Obduktion ist angeordnet. Der Vorfall wird als bedauerlich eingestuft, unabhängig von der finalen Klärung der Ursache.