Maximal drei Erhöhungen pro Woche – Regierung einigt sich auf Spritpreisregelung: Die österreichische Bundesregierung ist an einer Einigung über Maßnahmen gegen stark steigende Spritpreise (ausgelöst durch geopolitische Spannungen im Nahen Osten) gescheitert. Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) forderte eine temporäre Senkung der Treibstoffsteuern, während die SPÖ einen Preisdeckel oder Begrenzung der Gewinnmargen verlangte. Stattdessen beschloss der Ministerrat nur eine Regelung, die Preiserhöhungen auf bestimmte Wochentage (Montag, Mittwoch, Freitag) beschränkt, Preissenkungen aber jederzeit erlaubt.

Rätsel um ukrainischen Geldtransporter – Streit zwischen Orban und Selenskyj eskaliert: Volodymyr Selenskyj hat Viktor Orbán als „Bandit“ bezeichnet und warf Ungarn „Banditentum“ vor, nachdem ungarische Behörden einen ukrainischen Transport mit rund 75–80 Millionen Euro in Bargeld und Gold aus Österreich stoppten. Der Konflikt eskaliert vor dem Hintergrund von Orbáns Blockadehaltung bei EU-Hilfen für die Ukraine, Ablehnung eines schnellen Beitritts und Forderung nach Öffnung der Druschba-Pipeline für russisches Öl. Selenskyj drohte mit Konsequenzen gegen blockierende EU-Staaten, während die EU-Kommission Ungarn kritisierte. Der Streit wird durch die bevorstehende ungarische Parlamentswahl am 12. April weiter angeheizt.

Nach Weißmann-Abgang – Droht den Stiftungsräten ein juristisches Nachspiel?: Der Rücktritt von ORF-Generaldirektor Roland Weißmann löst massive Spekulationen aus, wonach Gerüchte über eine „Ibiza-Intrige“ im ORF kursieren. Diese sollen von einem grünen Ex-ORF-Funktionär (langjähriger Küniglberg-Mitarbeiter) ausgehen, wobei auch ein SPÖ-naher Spitzenmann als Beteiligter genannt wird. Ein ORF-Insider spricht von einem gezielten „Anschluss“ auf Weißmann mit Parallelen zum Ibiza-Video-Skandal. Die Vorwürfe sind bislang unbestätigt, weitere Enthüllungen werden erwartet.

Von Mozartkugeln bis Neujahrskonzert – 9,7 Mio. Euro Regierungsspesen: Die österreichische Regierung hat zwischen Oktober und Dezember 2025 insgesamt 9,7 Millionen Euro für Spesen, Reisen und Nebenkosten ausgegeben, wie durch parlamentarische Anfragen der FPÖ enthüllt wurde. Zu den konkreten Ausgaben zählen unter anderem 84,94 Euro für Mozartkugeln für EU-Kommissar Johannes Hahn, 4.800 Euro für Neujahrskonzertkarten des Vizekanzlers Andreas Babler sowie hohe Beträge für Verpflegung und Werbung in verschiedenen Ministerien (SPÖ, ÖVP, Neos).

Kampf um Gastpatienten – Wien und Niederösterreich im Clinch: Wien (Gesundheitsstadtrat Peter Hacker, SPÖ) beklagt Mehrkosten von bis zu 610 Millionen Euro jährlich, will planbare Behandlungen einschränken, Patienten an ihr Heimatland verweisen und droht mit getrennten Wartelisten oder Druck auf Ärzte. Niederösterreich (Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, ÖVP) sieht sich benachteiligt, fordert faire Kostenübernahme, startete die Kampagne „Schluss mit Blockieren. Wien muss operieren!“, sammelte Zehntausende Unterschriften und reichte Klagen ein – es geht um ca. 500 Millionen Euro im Finanzausgleich.