exxpress live – Dienstag, ab 7 Uhr: Desaströse Zahlen - In Sachen Wachstum sind wir Schlusslicht
Im Studio diskutieren am Dienstag, den 10. Februar 2026: exxpress-Herausgeberin Eva Schütz, FPÖ-Politiker Wolfgang Kieslich und exxpress-Redakteur Stefan Beig moderiert von Volker Piesczek.
Österreichs Wachstum gleich auf mit Haiti – Schlusslicht für unsere Wirtschaft: Eine IWF-Prognose sieht Österreich beim durchschnittlichen Wirtschaftswachstum bis 2030 auf Platz 182 von 189 Staaten – damit Schlusslicht, direkt hinter Russland und nur knapp vor Deutschland, Äquatorialguinea sowie sieben Plätze vor Haiti.
Ökonom Hanno Lorenz warnt vor dringendem Reformbedarf für soliden Haushalt und Wettbewerbsfähigkeit, besonders vor den nächsten Wahlen. Insgesamt unterstreicht die Prognose eine anhaltende Schwäche der österreichischen Wirtschaft im internationalen Vergleich.
Zwei-Drittel-Mehrheit notwendig – Sporrer kündigt Mega-Reform an: Justizministerin Anna Sporrer (SPÖ) kündigt eine Mega-Reform an: die Schaffung einer Bundesstaatsanwaltschaft, die die oberste Weisungsspitze in Strafverfahren ablösen soll. Ein regierungsintern abgestimmter Entwurf wird in den nächsten Wochen vorgelegt, wobei noch Fragen zu Qualifikationen der Bundesstaatsanwälte und parlamentarischer Einbindung offen sind. Die Reform benötigt eine Zwei-Drittel-Mehrheit im Nationalrat, weshalb Grüne oder FPÖ zustimmen müssten.
Pentagon bricht mit Harvard – Schluss mit „Woke-Ideologie“ auf Steuerkosten: Das Pentagon unter Verteidigungsminister Pete Hegseth beendet die Zusammenarbeit mit der Harvard University, da diese als „Fabrik für Woke-Ideologie“ und Brutstätte anti-amerikanischer Radikaler gilt und nicht mehr zur militärischen Schlagkraft passe. Betroffen sind militärische Ausbildungsprogramme, Fellowships und Zertifikatslehrgänge, die ab Herbst eingestellt werden; laufende Studiengänge dürfen noch abgeschlossen werden.
“Leute sollen in die Hände spucken” – Olympiasieger Karl gegen Feiertage: Benjamin Karl, Österreichs Snowboard-Olympiasieger kritisiert Forderungen nach einem Feiertag wegen der WM-Qualifikation der Fußball-Nationalmannschaft 2026. Er meint die Leute sollen mehr Arbeiten, um das Bruttosozialprodukt zu steigern, statt Feiertage zu fordern.
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