exxpress live – Mittwoch ab 7.00 Uhr: SPÖ-Skandal weitet sich aus
Im Studio diskutieren am Mittwoch, den 25. März 2026: exxpress-Herausgeberin Eva Schütz, Politik-Expert H.C. Strache und FPÖ-Politiker Wolfgang Kieslich moderiert von Volker Piesczek.
Autofreier Tag? – Regierungsparteien diskutieren Lösung gegen Spritschock: Die Regierungsparteien diskutieren einen autofreien Tag als kreative Maßnahme gegen den aktuellen Spritschock. NEOS-Klubobmann Yannick Shetty zeigt sich offen dafür, hält die Idee aber für etwas retro und verweist auf Beispiele aus Japan und Südkorea. Kritik kommt vor allem an der geplanten Spritpreisbremse: Tankstellen fürchten Versorgungsengpässe, der ÖAMTC findet sie zu schwach. Die FPÖ fordert stattdessen stärkere Steuersenkungen.
Babler-Film kostet Steuerzahler über eine halbe Millionen Euro – SPÖ-Skandal weitet sich aus: Die SPÖ-Doku „Wahlkampf“ über Andreas Babler hat die Steuerzahler mindestens 533.000 Euro gekostet. Davon kamen rund 350.000 € vom Österreichischen Filminstitut (unter Schwarz-Grün genehmigt) und über 183.000 € vom Filmfonds Wien – plus weitere Förderung aus Niederösterreich. Die FPÖ spricht von einem „politischen Skandal ersten Ranges“ und wirft der SPÖ Missbrauch von Steuergeld für Eigen-PR vor. Die tatsächlichen Gesamtkosten dürften noch höher liegen.
Großer Wurf oder Schönfärberei – Regierung segnet neues Asylgesetz ab: Die österreichische Regierung hat im Ministerrat die nationale Umsetzung der neuen EU-Asylregeln (GEAS) beschlossen. Das Paket bringt u. a. längere Anhaltemöglichkeiten am Flughafen, schnellere Asylverfahren, erweiterte Haft- und Bewegungseinschränkungen, Wohnsitzauflagen sowie Gesichtserkennung in der Eurodac-Datenbank ab 6 Jahren. Innenminister Karner (ÖVP) nannte es einen „großen gemeinsamen Wurf“, SPÖ-Vizekanzler Babler sprach von einem „Wendepunkt von Chaos zu Ordnung“.
„Make Europe Great Again“ – Orbán gibt Richtung vor: Bei der CPAC-Konferenz in Budapest rief Viktor Orbán unter dem Motto „Make Europe Great Again!“ zur großen rechten Wende in Europa auf. Er feierte Trumps Sieg, lobte Milei, die AfD-Chefin Alice Weidel als „mutigste Politikerin Europas“ und Georgien als „mutigste Nation“. Orbán kritisierte Brüssel scharf für Einmischung in Wahlen, Migranten-Priorisierung und Vernachlässigung der eigenen Bürger und forderte: Nation zuerst.
EU-Politiker blamieren sich komplett –Minister findet Iran nicht auf Karte: Im EU-Parlament in Straßburg hat sich der französische Europaminister Benjamin Haddad komplett blamiert: Er fand den Iran auf einer Karte nicht und zeigte stattdessen auf die Straße von Hormus. Weitere EU-Politiker (vor allem französische Grüne und Sozialisten) lagen ebenfalls daneben – u. a. wurde Bulgarien für den Iran gehalten, die Türkei, Afghanistan oder Saudi-Arabien. Der peinliche Geographie-Test aus März 2026 wurde in der französischen Sendung „Quotidien“ ausgestrahlt und ging viral.
Kommentare