In scharfen Worten hat FPÖ-Bundesparteisprecherin Lisa Schuch-Gubik Kritik an einem mutmaßlich staatlich finanzierten Film über SPÖ-Chef Andreas Babler geübt. Exxpress deckte auf, dass dieser 553.000 Euro kostete.

Für Schuch-Gubik ist das ein Skandal: „Das ist knallharte linke Propaganda auf Kosten der hart arbeitenden Bevölkerung.“ Gerade in Zeiten, in denen Familien und Pensionisten massiv unter steigenden Lebenshaltungskosten leiden würden, sei eine solche Ausgabe nicht zu rechtfertigen.

Besonders empört zeigt sich die FPÖ über die Rolle der Grünen. Diese hätten das Projekt mitgetragen, wodurch für die Freiheitlichen ein „rot-grüner Skandal der Sonderklasse“ vorliege. Der Film selbst wird als einseitige Inszenierung ohne kritische Distanz beschrieben.

Klare Konsequenzen gefordert

Die FPÖ fordert nun klare Konsequenzen: Die SPÖ solle die gesamten Kosten aus der Parteikasse zurückzahlen. „Es ist das Mindeste, dass Babler den Österreichern jeden Cent zurückzahlt“, so Schuch-Gubik.

Darüber hinaus verlangt die Partei eine vollständige Aufklärung der Vorgänge sowie ein Ende von Steuergeldausgaben für parteipolitische Projekte. Für die FPÖ steht fest: Die Bevölkerung habe „Ehrlichkeit, Fairness und echte Entlastung“ verdient – nicht teure politische PR.