FPÖ-Aschermittwoch startet in Ried
Der Aschermittwoch ist für die Parteien auch heuer wieder der Tag der pointierten Reden und kräftigen Rundumschläge auf den politischen Mitbewerb: In der Jahnturnhalle in Ried im Innkreis kommt die FPÖ zu ihrem traditionellen Politischen Aschermittwoch mit Bundesparteichef Herbert Kickl und dem oberösterreichischen Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner zusammen. Letzterer dürfte wohl bereits Vorwahlkampftöne anschlagen.
Wie jedes Jahr standen bereits am späten Nachmittag die Besucher vor der Halle Schlange und warteten auf den Einlass. Ab 17 Uhr durfte man hinein, um 19 Uhr sollen die Reden starten. Es ist der 33. Politische Aschermittwoch, den die FPÖ heuer in Ried im Innkreis ausrichtet. Zum vierten Mal wird Bundesparteiobmann Herbert Kickl vor 2.000 Anhängern sprechen. Gespannt wird auch auf den Auftritt seines Vorredners, Oberösterreichs Landeshauptmannstellvertreter Manfred Haimbuchner, geblickt. Im Herbst 2027 sind turnusmäßig Landtagswahlen und Haimbuchner dürfte in Ried wohl den Vorwahlkampf eröffnen. Seit 2015 ist der 47-Jährige in Oberösterreich Vize und will nun Thomas Stelzer (ÖVP) vom Landhauptmannsessel stoßen. Staatstragend und angriffig zugleich – das erwarten sich Beobachter von Haimbuchner.
Keine Gegendemonstration
Bei der Bezirkshauptmannschaft Ried wurde bis zum Mittwochnachmittag keine Gegendemonstration angekündigt. In den vergangenen zwei Jahren hatten die “Omas gegen Rechts” einen Protestzug durch Ried bis auf den Parkplatz gegenüber der Jahnturnhalle organisiert.
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