Der politische Aschermittwoch 2026 war auch heuer wieder bis auf dem letzten Platz ausverkauft. Zur traditionellen Veranstaltung kamen rund 2.000 Besucher nach Ried in die Jahn-Turnhalle. Als Ehrengäste konnte FPÖ-Klubobmann, Bezirksparteiobmann Vizebürgermeister Thomas Dim neben den beiden Hauptrednern Bundesparteiobmann, Klubobmann Herbert Kickl und FPÖ-Landesparteiobmann, Landeshauptmann-Stv. Dr. Manfred Haimbuchner auch die beiden zweiten Landtagspräsidenten Sabine Binder aus Oberösterreich und Andreas Teufl aus Salzburg ebenso begrüßen wie stellvertretend für alle anwesenden Nationalräte Generalsekretär Michael Schnedlitz. Zudem waren der Vorsitzende des AfD-Landesverband Niedersachsen, Mitglied des Landtages Ansgar Schledde und Mitglied des Landtags, Vanessa Behrendt sowie Martin Braukmann, Mitglied des Landtages in Sachsen wie auch Klubobmann-Stv., Landesrat a. D Bürgermeister Ing. Wolfgang Klinger, FPÖ-Landesparteisekretär LAbg. Michael Gruber sowie FPÖ-Landesgeschäftsführer Hubert Schreiner, MA bei der freiheitlichen Veranstaltung. Auch der Welser Bürgermeister Dr. Andreas Rabl und die Bezirkshauptfrau von Wels-Land, MMAg. Elisabeth Schwetz nahmen an der Veranstaltung teil. Die Platzkarte für den Einlass, mit der Bier und ein Heringsschmaus konsumiert werden können, kostete 19 Euro. Für die musikalische Umrahmung der Veranstaltung sorgte der Musikverein Antiesenhofen/Reichersberg mit Obmann Stefan Maier-Ezinger und Kapellmeisterin Elisabeth Frauscher.

Rede von FPÖ-Landesparteiobmann, Landeshauptmann-Stv. Dr. Manfred Haimbuchner

Haimbuchner begann seine Rede mit einem persönlichen Bekenntnis zu Südtirol und wies die Kritik im jüngsten Rechtsextremismusbericht des DÖW scharf zurück. Für ihn, Haimbuchner, „sind die Freiheitskämpfer der 60er-Jahre Persönlichkeiten, die mit großem Einsatz für ihre Heimat eingetreten sind. In einem jahrzehntelangen Ringen haben sie dazu beigetragen, dass Südtirol seine Identität bewahren konnte und heute ein friedliches, gedeihliches Zusammenleben der Volksgruppen in Wohlstand möglich ist. Haimbuchner weiter: „Und ich sage es auch jenen Kritikern noch einmal klar, dieses historische Engagement ist etwas, aus dem man Mut, Standhaftigkeit und Heimatverbundenheit ableiten kann – Werte, die bis heute Bedeutung haben.“

Haimbuchner bekannte sich im weiteren Verlauf seiner Rede klar zur österreichischen Neutralität und zum Bundesheer: „Ich habe mit der Waffe gedient und ich bin stolz darauf. Aber ich hoffe, dass niemals ein Grundwehrdiener dieses erlernte Können in der Realität einsetzen muss.“ Neutralität bedeute nicht Untätigkeit, sondern auch Investition in die eigene Verteidigungsfähigkeit. „Neutralität ist kein gemütliches Sofa. Sie bedeutet auch Bewaffnung, finanziellen Einsatz und Verantwortung.“ Es sei zudem wenig verwunderlich, dass sich immer weniger junge Männer für das Bundesheer und für den Dienst an der Waffe melden. „Jahrzehntelang wurde das Bundesheer schlecht geredet, lächerlich gemacht und herabgewirtschaftet“, sieht der FP-Landeschef einen Grund in der Propaganda der Marxisten in den Redaktionsstuben, „die bis heute keine Krawatte binden können und ein Sakko für eine japanische Schnapsmarke halten.“