Die FPÖ steht laut zwei am Samstag publizierten Umfragen weiter an der Spitze des politischen Felds. Die beiden Sonntagsfragen im Auftrag der Zeitungen Der Standard und Österreich lassen aber auf unterschiedliche Trends schließen. Erstere sieht die Regierungsparteien ÖVP, SPÖ und NEOS in der Wählergunst seit Dezember etwas Boden gutmachen. Zweitere sieht wiederum die oppositionelle FPÖ im Wochenvergleich im Aufwind.

FPÖ bleibt vorn

Laut der Umfrage im Auftrag des Standard, die um den Monatswechsel Jänner/Februar durchgeführt wurde, fällt die FPÖ leicht auf 34 Prozent, bleibt damit aber mit Abstand stärkste Partei. Die ÖVP würden rund 23 Prozent der Befragten wählen. Die SPÖ bessert sich ebenfalls leicht auf 19 Prozent. NEOS und Grüne fallen leicht auf jeweils neun und zehn Prozent. Im Dezember gaben in der “Standard”-Sonntagsfrage noch 37 Prozent der Befragten an, die FPÖ wählen zu wollen. Auf die ÖVP entfielen damals nur 19 Prozent, auf die SPÖ 18 Prozent. Dahinter folgten Grüne (11 Prozent) und NEOS (10 Prozent). Die KPÖ kommt sowohl in der Dezember-Umfrage wie im Februar auf drei Prozent.

Laut der “Österreich”-Umfrage, die Anfang Februar durchgeführt wurde, käme die FPÖ bei der jetzt durchgeführten Wahl auf 36 Prozent, gefolgt von ÖVP (21 Prozent), SPÖ (19 Prozent), Grünen (9 Prozent), NEOS (7 Prozent) und KPÖ (5 Prozent). FPÖ, SPÖ und KPÖ haben demnach im Wochenvergleich zugelegt. Einbußen gab es für ÖVP und NEOS.