Mit einem Bild auf X machte die FPÖ ihrem Ärger Luft. Darin wird Meinl-Reisinger als treibende Kraft hinter einem möglichen Ende des Vetorechts dargestellt – begleitet von wütenden Emojis und klarer Botschaft: Ein Machtverlust für Österreich drohe.
Aus Fuer Eu Einstimmigkeit Meinl Reisinger Dafuer Experte Schlaegt Alarm
Meinl-Reisinger will Aus für EU-Einstimmigkeit
Für die Freiheitlichen ist die Sache eindeutig: Das Einstimmigkeitsprinzip sei „die letzte Verteidigungslinie“ gegen eine weitere Zentralisierung in Brüssel. Fällt dieses Prinzip, könnten nationale Interessen künftig leichter übergangen werden.
„Es droht ein gefährlicher Machtumbau zugunsten Brüssels“, heißt es sinngemäß aus FPÖ-Kreisen. Gerade für kleinere Staaten wie Österreich wäre das ein massiver Einschnitt.
Emoji-Krieg statt Sachdebatte
Die NEOS konterten den Angriff mit einer abgeänderten Version des FPÖ-Bildes – diesmal mit Herz-Emojis statt wütenden Symbolen. Mit ihrem Konter wollten die NEOS offenbar ein positives Signal setzen – und gleichzeitig die Darstellung der FPÖ ins Lächerliche ziehen. „Liebe FPÖ – wir haben das für Sie behoben!“, heißt es dazu süffisant.
Hinter dem digitalen Schlagabtausch steckt ein ernstes Thema: Die Frage, ob das Einstimmigkeitsprinzip in der EU fallen soll, sorgt für zunehmende Spannungen.
Während die einen mehr Handlungsfähigkeit für Europa fordern, warnen andere vor einem Verlust nationaler Einflussmöglichkeiten. Der Streit darüber hat nun auch die sozialen Medien voll erfasst – und wird dort mit immer härteren Bandagen geführt.

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