Die aktuelle Kriminalstatistik für die Steiermark zeigt einen deutlichen Anstieg der angezeigten Straftaten: Im Jahr 2025 wurden sieben Morde registriert, vier der Opfer waren Frauen. Die tatsächliche Zahl der Tötungsdelikte liegt jedoch höher: Der Amoklauf an einer Grazer Schule mit zehn Todesopfern scheint noch nicht in der Statistik auf, da der Akt dazu noch nicht abgeschlossen ist.

Insgesamt wurden 2025 genau 61.372 Straftaten angezeigt – ein Plus von 5,1 Prozent. Besonders stark stieg die Internetkriminalität (+11,3 Prozent), Cybercrime legte sogar um 27,4 Prozent zu. Auch die Jugendkriminalität (+6,6 Prozent) und der Sozialbetrug (+78,4 Prozent) nahmen deutlich zu.

Besonders scharf reagiert Soziallandesrat Hannes Amesbauer (FPÖ) exklusiv gegenüber exxpress: „Die heute präsentierten Zahlen sind alarmierend: Fast jeder zweite Tatverdächtige ist kein österreichischer Staatsbürger“, erklärt Amesbauer. Für ihn ist klar: „Diese Entwicklung ist kein Zufall, sondern das direkte Ergebnis einer völlig verfehlten Willkommenspolitik.“

Hannes Amesbauer (FPÖ)APA/Eva Manhart

„Die illegale Massenzuwanderung belastet nicht nur unser Sozialsystem, sondern schlägt sich zunehmend auch in der Kriminalitätsstatistik nieder“, so Amesbauer weiter. Bestimmte Herkunftsgruppen würden „überproportional negativ“ auffallen.

„Mehr Kontrollen führen zu mehr Anzeigen“

Die Polizei verweist auch auf verstärkte Kontrollen als Ursache für steigende Zahlen. „Mehr Kontrollen führen zu mehr Anzeigen“, so Landespolizeidirektor Gerald Ortner.

Bei Gewaltverbrechen wurden sieben Morde registriert – alle aufgeklärt. Ein Amoklauf mit zehn Toten in Graz scheint noch nicht in der Statistik auf.

Die Aufklärungsquote liegt weiterhin bei 58,7 Prozent.