Das KlimaTicket gilt als eines der größten Verkehrsprojekte der vergangenen Jahre. Hunderttausende nutzen es bereits – doch neue Zahlen zeigen: Der Erfolg wird zunehmend zum Stillstand – zumindest was Neukunden angeht.

Eine Anfrage im Nationalrat zwingt das Infrastrukturministerium nun, detaillierte Daten offenzulegen. Demnach wird das Ticket laufend evaluiert: Nutzung, Kundenzufriedenheit und Verbreitung werden regelmäßig erhoben. Allein für Befragungen flossen zwischen 2022 und 2024 rund 39.000 Euro.

Preiserhöhung schreckt ab

Besonders brisant sind die Folgen der Preiserhöhung vom 1. August 2025. Zwar gab es zum Stichtag 30. November 2025 rund 294.000 bezahlte KlimaTickets – nahezu exakt so viele wie vor der ersten Preisrunde. Bestehende Kunden bleiben dem Angebot also weitgehend treu.

Doch entscheidend ist: Es kommen weniger neue Käufer hinzu. Laut Ministerium wurden seit der Preiserhöhung deutlich weniger neue KlimaTickets verkauft. Die Zahl der Neukund:innen ist leicht zurückgegangen – ein klares Signal dafür, dass der Preissprung potenzielle Interessenten abschreckt.

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