Gemeint ist offenbar mehr als bloße Betriebswirtschaft. Industrie, so der Tenor, sei nicht nur Zahlenwerk, sondern auch eine Frage der Stimmung, des Vertrauens und des Glaubens an den Standort.

Optimismus als politische Strategie

Schellhorn geht noch einen Schritt weiter. Seine Strategie, sagt er, gebe „Optimismus klare Ziele und einen Kompass für die Zukunft des Industriestandorts“. Der Anspruch ist hoch: Optimismus wird hier nicht als Gefühl verkauft, sondern als politisches Instrument mit Richtung und Ziel.

Doch genau hier beginnt die Kritik. Denn das Video bleibt vage. Konkrete Maßnahmen, Zahlen oder Zeitpläne kommen nicht vor. Stattdessen dominieren Schlagworte, die eher motivieren als erklären sollen.