Iraner bejubeln Angriffe und tanzen auf der Straße
Rauch steigt in den Himmel, Raketen schlagen ein – und dennoch wird getanzt. Auf den Straßen im Iran jubeln Menschen, feiern, klatschen, schreien ihre Freude heraus. Sie bejubeln Angriffe auf ein Regime, das viele im Land als verhasst empfinden. Brisant: Diese Euphorie spielt sich nicht im Verborgenen ab, sondern mitten auf der Straße – auch wenn es für die Feiernden lebensgefährlich sein könnte.
Seit Jahren hält sich die Führung in Teheran mit harter Gewalt an der Macht. Gerade deshalb wirken die Szenen wie ein seltenes Ventil: Als Einschläge zu hören sind und Rauchsäulen aufsteigen, kippt die Stimmung vieler nicht in Panik, sondern in Jubel.
Jubel auf der Straße, Jubel am Schulhof
Die Bilder zeigen Menschen, die ausgelassen tanzen und feiern. Sie bejubeln die Angriffe auf das Regime.
Auch aus Teheran kommen Szenen: Schüler laufen aus dem Gebäude, auf dem Schulhof sind Jubelschreie zu hören. Währenddessen steigt im Hintergrund „eine gigantische Rauchsäule in den Himmel“. Das ist keine stille Zustimmung – das ist hörbarer, sichtbarer Überschwang.
„Sie haben es getan“
Besonders deutlich werden die Emotionen durch die Aussagen, die in den Aufnahmen zu hören sind. Wie ntv berichtete, fällt ein Satz dabei wie ein Schlagwort:
„Sie haben es getan, sie haben zugeschlagen. Das ist ein tolles Gefühl.“
Die Menschen verbreiten diese Bilder euphorisch selbst – doch genau das ist riskant. Zum Schutz der Beteiligten werden sie unkenntlich gezeigt.
Eine Frau ist so überwältigt, dass sie ihre Freudentränen kaum zurückhalten kann. Dazu ist ein weiterer Satz zu hören, der die Stimmung auf den Punkt bringt:
„Man hört die ganze Zeit, wie sie zuschlagen, Gott sei Dank.“
Today you are going to hear basement geopolitical “experts” bash our President and scream World War III.
— VINCENT OSHANA (@VincentOshana) February 28, 2026
Ignore the noise.
When the people of Iran dance in the streets while bombs hit regime targets, that tells you everything you need to know.
Freedom is louder than fear.
God… pic.twitter.com/ocUo9HohaN
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