Seit Jahren hält sich die Führung in Teheran mit harter Gewalt an der Macht. Gerade deshalb wirken die Szenen wie ein seltenes Ventil: Als Einschläge zu hören sind und Rauchsäulen aufsteigen, kippt die Stimmung vieler nicht in Panik, sondern in Jubel.

Jubel auf der Straße, Jubel am Schulhof

Die Bilder zeigen Menschen, die ausgelassen tanzen und feiern. Sie bejubeln die Angriffe auf das Regime.

Auch aus Teheran kommen Szenen: Schüler laufen aus dem Gebäude, auf dem Schulhof sind Jubelschreie zu hören. Währenddessen steigt im Hintergrund „eine gigantische Rauchsäule in den Himmel“. Das ist keine stille Zustimmung – das ist hörbarer, sichtbarer Überschwang.

„Sie haben es getan“

Besonders deutlich werden die Emotionen durch die Aussagen, die in den Aufnahmen zu hören sind. Wie ntv berichtete, fällt ein Satz dabei wie ein Schlagwort:
„Sie haben es getan, sie haben zugeschlagen. Das ist ein tolles Gefühl.“

Die Menschen verbreiten diese Bilder euphorisch selbst – doch genau das ist riskant. Zum Schutz der Beteiligten werden sie unkenntlich gezeigt.

Eine Frau ist so überwältigt, dass sie ihre Freudentränen kaum zurückhalten kann. Dazu ist ein weiterer Satz zu hören, der die Stimmung auf den Punkt bringt:
„Man hört die ganze Zeit, wie sie zuschlagen, Gott sei Dank.“