IS-Gruß im Rathaus: Immer mehr Terror-Eklats um New-York-Bürgermeister Mamdani
Ein Video aus dem New Yorker Rathaus sorgt für Empörung. Beim Ramadan-Empfang ist während eines Gebets als IS-Gruß bekannte Geste zu sehen. Bürgermeister Zohran Mamdani betete selbst mit. Der Vorfall ist nur der jüngste in einer Serie von Terror- und Extremismus-Kontroversen um Mamdani.
Hamas-Fans, Terror-Versteher und Antisemiten im Umfeld Zohran Mamdanis (Bild) sorgen laufend für neue Eklats.APA/AFP/CHARLY TRIBALLEAU
Am 12. März veranstaltete Zohran Mamdani erstmals ein offizielles Ramadan-Fastenbrechen im historischen New Yorker Rathaus. Nach dem Iftar wurden Gebetsteppiche ausgerollt, mehrere Teilnehmer verrichteten gemeinsam das Gebet – auch der Bürgermeister war anwesend. Doch ein Moment aus einem Video sorgt nun für Schlagzeilen: Während des Gebets hebt ein Mann den Zeigefinger.
Iftar and namaz in New York City Hall i.e Zohran Mamdani's office! Indian Muslims and liberals cry foul when T20 WC trophy is taken to temples in India, but a US mayor bringing his religion into his office is beautiful cultural display! pic.twitter.com/hkC5GNPjL4
— Alpakanya (@Alpakanya) March 12, 2026
Diese Geste wird von dschihadistischen Gruppen wie dem „Islamischen Staat“ häufig als Symbol verwendet. Kritiker sprechen deshalb von einem „IS-Gruß mitten im Rathaus“. Verteidiger halten dagegen, die Bewegung komme auch im traditionellen muslimischen Gebet vor. Ob es sich tatsächlich um ein extremistisches Symbol handelt, ist bislang nicht bestätigt.
Die Empörung ist dennoch enorm. Denn der mögliche IS-Gruß ist nur der jüngste Eklat in einer ganzen Serie brisanter Extremismus-Skandale rund um Mamdani und sein nächstes Umfeld.
Something else to notice. On the left is Emir Balat giving the one finger ISIS salute after throwing a bomb at Christian’s in nyc.
— Braeden (@BraedenSorbo) March 12, 2026
On the right is Zohran Mamdani’s guest giving the one finger ISIS salute as they celebrate Ramadan at City Hall in nyc pic.twitter.com/hdxtP0evPn
Politischer Sturm in Washington
Die New Yorker Stadträtin Vickie Paladino sprach von linker Doppelmoral: Während christliche Symbole aus dem öffentlichen Raum verdrängt würden, fänden islamische Rituale nun im Rathaus statt.
Auch in Washington reagierten Republikaner empört. Senator Tommy Tuberville verbreitete einen Post, der Mamdanis Iftar-Fotos mit Bildern der Anschläge vom 11. September kombinierte. Der Abgeordnete Brandon Gill bezeichnete Fotos des betenden Bürgermeisters als „wirklich abstoßend“.
Demokraten konterten sofort. Chuck Schumer sprach von „mindless hate“, Senator Raphael Warnock von „bigotry“. Die Bürgerrechtsorganisation CAIR warf Kritikern Islamfeindlichkeit vor.
Antisemitismus-Regeln gestrichen
Seit Mamdanis Amtsantritt am 1. Jänner 2026 reiht sich eine Kontroverse an die nächste. Gleich zu Beginn seiner Amtszeit widerrief Mamdani mehrere Verordnungen seines Vorgängers Eric Adams – darunter die Übernahme der IHRA-Definition von Antisemitismus sowie Maßnahmen gegen Israel-Boykotte.
Terror-Merchandise bei Partnerorganisation
Ende Jänner sorgte eine Veranstaltung der Muslim American Society (MAS) für Empörung. Bei einem Spenden-Event wurden Artikel mit Symbolen von Hamas, Hezbollah und der PFLP verkauft – darunter auch Bilder des Hamas-Führers Yahya Sinwar.
Brisant: Die Organisation hatte zuvor hunderttausende Dollar an städtischen Fördermitteln erhalten, mehrere Vertreter saßen zudem in Mamdanis Übergangsteam.
Schon zuvor war die MAS mit extremistischen und antisemitischen Parolen aufgefallen.
Director of NY Muslim American Society Youth Center Mohammad Badawy: We Eagerly Await the Day Al-Aqsa Mosque Is Free, the Destructions of the “Illegitimate Zionist Occupiers”; Extends Holiday Greetings to Those Resisting Them “by Any Means Necessary” pic.twitter.com/YEMTMrdUl2
— MEMRI (@MEMRIReports) April 16, 2025
Antisemitische Posts im Rathaus-Umfeld
Im Februar berichteten US-Medien über Social-Media-Beiträge aus dem Umfeld der Stadtregierung. Ein Mitarbeiter schrieb über Aktivisten, die israelische Geisel-Plakate herunterrissen: „Alles, was ich sehe, sind Helden.“
Der Beitrag wurde später gelöscht.
¿Recuerdan cuando StopAntisemitism desenmascaró a las hermanas Aya y Dana Baraket derribando carteles de niños israelíes secuestrados mientras gritaban "¡Que le jodan a Israel!"?
— @IsraelVive (@IsraelVive1948) February 12, 2026
Un hombre llamado Álvaro López se refirió a ellas como "héroes".
El alcalde de Nueva York, Mamdani,… pic.twitter.com/9ffTAK6Xnh
Auftritt mit radikalem Aktivisten
Auch ein Ramadan-Auftritt Anfang März löste Kritik aus. Mamdani trat bei einer Veranstaltung auf Staten Island auf, angekündigt vom Aktivisten Abdullah Akl, der zuvor mit Parolen wie „Schlagt zu, schlagt zu gegen Tel Aviv!“ („Strike, strike Tel Aviv!“) und „Intifada“ aufgefallen war.
Anti-Israel-Posts seiner Ehefrau
Kurz darauf geriet Mamdanis Ehefrau Rama Duwaji in die Schlagzeilen.
Medien berichteten über Instagram-Likes von Beiträgen, die das Hamas-Massaker vom 7. Oktober als „Durchbrechen der Mauern der Apartheid“ darstellten oder Berichte über Massenvergewaltigungen an israelischen Frauen als „Massenvergewaltigungs-Schwindel“ diffamierten.
🚨BREAKING: Socialist NYC mayor Zohran Mamdani faces backlash after his wife, Rama Duwaji, liked multiple Instagram posts celebrating the October 7 attack, with some claiming it was a “mass rape hoax” and promoting the slogan “from the river to the sea.” pic.twitter.com/DhScyyEQgi
— I Meme Therefore I Am 🇺🇸 (@ImMeme0) March 7, 2026
Terrorversuch vor der Bürgermeisterresidenz
Am 7. März versuchten zwei Männer, vor der Bürgermeisterresidenz Gracie Mansion improvisierte Sprengsätze zu zünden. Laut US-Justizministerium erklärten sie nach ihrer Festnahme, sie seien dem „Islamischen Staat“ verbunden.
Iftar mit umstrittenem Aktivisten
Nur zwei Tage später empfing Mamdani den pro-palästinensischen Aktivisten Mahmoud Khalil zum Ramadan-Dinner in der Bürgermeisterresidenz.
Khalil hatte das Massaker der Hamas-Terroristen am 7. Oktober öffentlich als Teil des palästinensischen „Kampfes“ eingeordnet.
Mamdani sparks viral outrage over dinner photo with Mahmoud Khalil inside Gracie Mansion: 'Disgraceful' pic.twitter.com/HzOGyxpN6X
— j wall ✡ (@jwhaifa) March 10, 2026
Kritiker sehen ein Muster
Der mutmaßliche IS-Gruß im Rathaus wirkt deshalb wie der vorläufige Höhepunkt einer Serie politischer Eklats.
Kritiker sagen: Immer wieder tauchen in Mamdanis Umfeld radikale Narrative, problematische Kontakte oder extremistische Symbolik auf.
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