Ist doch trans*normal? Millionenförderung für LGBTIQ-Interessensvertretung
Der steirische Verein „RosaLila PantherInnen“ präsentiert sich als Opfer politischer Kürzungen – kassierte jedoch über Jahre hinweg Steuergelder in Millionenhöhe. Jetzt sorgt ausgerechnet der Wegfall kleinerer Beträge für laute Empörung.
Während viele Vereine in Österreich um jede Unterstützung kämpfen, flossen an den steirischen LGBTIQ-Verein „RosaLila PantherInnen“ in den vergangenen Jahren öffentliche Fördergelder in beachtlicher Höhe. Laut einer parlamentarischen Anfragebeantwortung von SPÖ-Sozialministerin Korinna Schumann erhielt der Verein allein aus dem Sozialministerium zwischen 2019 und 2024 insgesamt 1.109.000 Euro.
Doch damit nicht genug: Zusätzlich überwies das Land Steiermark laut Förderberichten im selben Zeitraum weitere 461.161 Euro aus unterschiedlichen Ressorts. In Summe ergibt sich damit bereits ein Fördervolumen von über 1,5 Millionen Euro – ohne mögliche Zuschüsse aus EU-Töpfen, dem Gesundheitsfonds Steiermark oder der Stadt Graz einzurechnen.
Trotz dieses Steuergeldregens inszenierte sich der Verein im Sommer 2025 öffentlich als existenzbedroht, nachdem eine Basisförderung von rund 20.000 Euro für das zweite Halbjahr nicht mehr bewilligt wurde. Später folgte weitere Kritik, als auch ein Förderansuchen für 2026 über rund 40.000 Euro abgelehnt wurde.
Ticketpreise für „Tuntenball“ erhöht
Besonders pikant: Selbst beim „Tuntenball“ wurde laut ORF eine Ticketpreiserhöhung mit Förderkürzungen begründet – obwohl die Organisation zuvor jahrelang üppig alimentiert wurde.
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