Jetzt geht es Förderungen an den Kragen: Hier will die Regierung den Sparstift ansetzen
Die Bundesregierung will bei Förderungen kräftig sparen. Eine eigens eingesetzte „Förder-Taskforce“ hat erstmals konkrete Einsparziele vorgelegt. Bis 2029 sollen bei direkten Förderungen fast zwei Milliarden Euro weniger ausgegeben werden.
Die Bundesregierung plant deutliche Einschnitte bei direkten Förderungen. Laut dem ersten Bericht der eingesetzten „Förder-Taskforce“ sollen bis 2029 rund 1,95 Milliarden Euro eingespart werden. Grundlage der Berechnungen ist ein sogenanntes „gestaltbares Fördervolumen“ von rund 7,7 Milliarden Euro.
Die Taskforce schlägt vor, die Förderungen schrittweise zu reduzieren. Für 2027 ist eine Kürzung von 3,2 Prozent vorgesehen. Im Jahr 2028 sollen bereits 5,8 Prozent eingespart werden, ehe die Einsparungen 2029 auf 8,4 Prozent steigen. Insgesamt ergibt das ein kumuliertes Einsparvolumen von rund 1,35 Milliarden Euro.
Zusätzlich wurden bereits konkrete Kürzungen beschlossen: Von 2026 bis 2029 sollen jährlich 150 Millionen Euro eingespart werden.
Die direkten Förderungen des Bundes würden damit von derzeit rund 7,7 Milliarden Euro schrittweise auf etwa 7,05 Milliarden Euro im Jahr 2029 sinken. Nicht betroffen sind laut Bericht rund 2,4 Milliarden Euro an Förderungen, die als „nicht gestaltbar“ gelten.
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