Demnach fiel die Bemerkung bei einem Abendessen mit Freunden vor rund zwei Wochen. Ein Teilnehmer des Treffens berichtete, Trump habe deutlich gemacht, dass er Starmer politisch für erledigt halte. „Er hat angefangen, ihn einen Verlierer zu nennen. Er glaubt einfach, dass Starmer keine Zukunft mehr hat“, zitierte die Zeitung ihre Quelle.

Wende in den Beziehungen

Der scharfe Ton markiert eine deutliche Wende. Noch vor wenigen Monaten hatte Trump den britischen Premier öffentlich gelobt. Bei einem Treffen in Trump Tower bezeichnete er ihn als „Gewinner“ und sprach von einem guten Verhältnis. Auch nach seinem Einzug ins Weiße Haus betonte der US-Präsident mehrfach, dass die Zusammenarbeit mit London „hervorragend“ verlaufe.

Doch zuletzt kühlte das Verhältnis merklich ab. Hintergrund ist vor allem ein Streit über den Iran-Konflikt und die Nutzung britischer Militärbasen. Großbritannien hatte den USA zunächst untersagt, von der Basis Diego Garcia aus Angriffe zu fliegen – mit Verweis auf internationales Recht. Erst später lenkte London ein und erlaubte begrenzte Einsätze.

Trump zeigte sich darüber dennoch verärgert. Bei einer Pressekonferenz kritisierte er Starmer scharf, warf ihm schwache Führung vor und erklärte: „Das ist nicht Winston Churchill, mit dem wir es zu tun haben.“