Namentlich genannt werden die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain, Katar, Kuwait sowie Jordanien. Ihre territoriale Integrität sei verletzt worden.

„Uneingeschränkte Solidarität“

Das Königreich bekräftigt seine „uneingeschränkte Solidarität“ mit den betroffenen Staaten. Man stehe an ihrer Seite und stelle „alle seine Kapazitäten“ zur Verfügung, um sie bei notwendigen Maßnahmen zu unterstützen.

Zugleich warnt Saudi-Arabien vor den „schwerwiegenden Folgen einer fortgesetzten Verletzung der Souveränität von Staaten und der Grundsätze des Völkerrechts“.

Besonders eindringlich ist der direkte Aufruf an die Menschen in der Region:

„Oh Volk des Golfs, heute beschießt unser Feind die Länder des Golfs, und heute gibt es keinen Raum für Streitigkeiten und keinen Platz für Spaltungen.“

Differenzen müssten beiseitegelegt werden, denn:

„Die Schlacht steht vor der Tür und erkennt nichts anderes an als die Einheit der Reihen.“

In einer weiteren Passage heißt es wörtlich:

„Heute stehen wir Schulter an Schulter, Hand in Hand, Herz an Herz, in einer einzigen Linie gegenüber all denen, die sich gegen uns gewandt haben und es gewagt haben, in unser Land und unsere Sicherheit einzudringen.“

Der Golf sei „eins, und seine Sicherheit ist eins“. Wer glaube, den gemeinsamen Willen brechen zu können, werde „ein geeintes Volk finden, das sich weder beugt noch zurückweicht“.

Attacken auf US-Basen

Parallel dazu berichten mehrere amerikanische Sender, darunter CNN, von iranischen Attacken auf US-Basen in den Golfstaaten.

Eine Attacke auf eine US-Marinebasis in Bahrain ist bestätigt.

Auch Katar, Kuwait und die Vereinigten Arabischen Emirate sollen attackiert worden sein.