Kurz vor Ablauf: Trump verlängert Ultimatum an Iran
US-Präsident Donald Trump hat sein am Freitag auslaufendes Ultimatum an den Iran erneut verschoben.
Bis zum 6. April um 20.00 Uhr (US-Ostküstenzeit, 7. April 2.00 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit) werde es keine Angriffe auf iranische Kraftwerke geben, kündigte Trump unter Verweis auf “sehr gute” Gespräche auf der Plattform Truth Social an. Eigentlich wäre die von Trump gesetzte Frist am kommenden Samstag abgelaufen.
Der Iran habe zunächst um eine Verlängerung um sieben Tage gebeten, sagte Trump in einem Interview des Senders Fox News. “Und ich sagte: Ich gebe euch zehn.” Trump begründete den Schritt damit, dass die iranische Seite mehreren Öltankern die Durchfahrt durch die Straße von Hormuz gewährt habe. Der Iran dagegen hat einem Zeitungsbericht zufolge nicht um einen zehntägigen Aufschub der Angriffe auf seine Energieanlagen gebeten. Zudem stehe eine endgültige Antwort auf einen 15-Punkte-Plan der USA zur Beendigung des Krieges noch aus, berichtet das “Wall Street Journal” unter Berufung auf Vermittler.
Trump: "Gute und produktive Gespräche"
Trump hatte dem Iran damit gedroht, Kraftwerke zu zerstören, sollte Teheran die Straße von Hormuz nicht vollständig und “ohne Drohungen” für den Schiffsverkehr öffnen. Ursprünglich hatte er dafür ein Ultimatum gesetzt, das in der Nacht auf Dienstag mitteleuropäischer Zeit ausgelaufen wäre. Am Montag hatte er dann angekündigt, wegen “sehr guter und produktiver Gespräche über eine vollständige und endgültige Beilegung unserer Feindseligkeiten” für weitere fünf Tage auf solche Angriffe zu verzichten.
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